LPI-J: Schockanrufe

Derzeit kommt es wieder vermehrt zu sog. Schockanrufen bei zumeist betagteren Bürgern. In fast jedem Fall stellt sich ein vermeintlicher Polizist vor und berichtet über einen Verkehrsunfall, der durch einen nahen Angehörigen verursacht wurde. Die bevorstehende Inhaftierung sei nur noch durch die sofortige Zahlung einer fünfstelligen Geldstrafe abzuwenden. Zur schnelleren Abwicklung würde das Geld, respektive auch Wertgegenstände wie Schmuck oder Gold, durch einen Beamten abgeholt werden. Die Polizei warnt dringlichst vor derartigen Anrufern. Denn natürlich handelt es sich mitnichten um Polizisten, die auf der anderen Seite der Leitung sitzen. Bei Unsicherheiten sollten sich die Betroffenen unbedingt an eine Vertrauensperson wenden; sich aber auf keinen Fall zu einer Geldübergabe hinreißen lassen.

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