API-TH: Winterfahrverkehr auf Thüringer Autobahnen

Am frühen Samstagmorgen ereigneten sich auf Thüringer Autobahnen drei Verkehrsunfälle aufgrund winterglatter Fahrbahn. So kam um kurz nach 07:00 Uhr auf der BAB 9 in Fahrtrichtung Berlin nach der Anschlussstelle Bad Lobenstein ein polnischer 40-Tonner beladen mit Metall aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei winterlichen Fahrbahnverhältnissen nach rechts von der Fahrbahn ab, kippte um und kam auf der rechten Fahrzeugseite zum Liegen. Der 49-jährige belarussische Fahrer konnte sich unverletzt mit eigenen Kräften aus seinem Fahrerhaus retten. Die Autobahn war kurzzeitig vollgesperrt. Die Bergungsarbeiten dauern zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch an. Der Verkehr wird auf dem linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeführt. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 15.000 EUR. Die anderen beiden Verkehrsunfälle ereigneten sich auf der BAB 73 in Fahrtrichtung Suhl kurz hinter der Anschlussstelle Eisfeld-Süd. Ein 38-jähriger Fahrer eines VW Tiguan überschätzte seine Geschwindigkeit und kam auf winternasser Fahrbahn ins Schleudern und kollidierte erst mit der linken und anschließend mit der rechten Leitplanke. In der weiteren Folge blieb das Fahrzeug quer zur Fahrtrichtung auf der Fahrbahn stehen. Die Insassen blieben unverletzt und versuchten ihr Fahrzeug abzusichern. Der 53-jährige Fahrer eines nachfolgenden Pkw Nissan erkannte diese Situation zu spät und kollidierte mit dem querstehenden VW. Hierbei wurden insgesamt 5 Personen verletzt, davon eine schwer. Die Verletzten wurde in die umliegenden Krankenhäuser nach Suhl und Coburg verbracht. Die BAB 73 war in Richtung Suhl für ca. eine Stunde voll gesperrt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf über 60.000 EUR.

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