LPI-J: Medienbericht der Polizeiinspektion Apolda

Ein 88-Jähriger aus der Christian-Zimmermann-Straße bekam am 29.01.2021 gegen Mittag einen Anruf. Es meldete sich angeblich ein Arzt aus dem Hufelandklinikum. Ihm wurde mitgeteilt, dass sein Sohn, dessen vollständiger Name genannt wurde, an Corona erkrankt sei und im Krankenhaus liegen würde. Durch die Zahlung von 40000 EUR würde der Sohn die erforderlichen Medikamente erhalten, welche sofort bezahlt werden müssten. Der vermeintliche Arzt drohte den Sohn sterben zu lassen, wenn der 88-Jährige das Geld nicht aufbringen könne. Über einen anderen Anschluss erreichte der 88-Jährige seinen Sohn und konnte sich vergewissern, dass dieser wohlauf ist. Dies wiederum gab er den vermeintlichen Arzt am Telefon an, woraufhin dieser das Gespräch beendete.

Zu einem versuchten Enkeltrick kam es fast zeitgleich in der Graf-Wichmann-Straße in Apolda. Hier meldete sich angeblich die Enkelin bei der 89-jährigen Oma, welche angab, dringend Geld für einen Hauskauf zu benötigen. Die alte Dame gab an, über keinerlei Wertsachen zu verfügen, sodass die Anruferin das Telefonat beendete.

Ein 74-jähriger Fahrer eines PKW Suzuki Jimny, welcher Samstagmorgen auf der Kreisstraße von Apolda in Richtung Zottelstedt unterwegs war kollidierte mit einem Reh, welches plötzlich auf die Fahrbahn sprang. Das Reh wurde durch den Aufprall verletzt und musste von seinem Leid erlöst werden. Der Fahrer blieb unverletzt. Am Pkw Suzuki entstand im Frontbereich Schaden in Höhe von 500 EUR.

Rückfragen bitte an:

Thüringer Polizei
Landespolizeiinspektion Jena
Polizeiinspektion Apolda
Telefon: 03644 541225