HL: HL-St. Gertrud Ermittlungserfolg – Rauschgiftfund in Lübecker Gartenlaube – Verdächtiger in Untersuchungshaft

+++ Gemeinsame Medieninformation der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Lübeck +++

Nach intensiver Ermittlungsarbeit konnte die Ermittlungsgruppe Rauschgift der Lübecker Kriminalpolizei am Montag (01.02.2021) bei der Durchsuchung einer Gartenlaube in Lübeck St. Gertrud diverse Betäubungsmittel beschlagnahmen. Ein 42-jähriger Tatverdächtiger wurde noch vor Ort festgenommen. Am Dienstag erließ das Amtsgericht Lübeck Haftbefehl. Der Mann befindet sich nun wegen des Verdachts des bewaffneten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in Untersuchungshaft

Gegen den Lübecker wurde bereits seit längerem wegen des Verdachts Verdacht des Besitzes und Handeltreibens mit Betäubungsmitteln ermittelt. Er hatte jedoch zuletzt öfter seinen Wohnsitz gewechselt, so dass ein bereits erwirkter Durchsuchungsbeschluss noch nicht hatte vollstreckt werden können. Am gestrigen Montag fiel der Mann dann als unerwünschte Person in einem Kleingartenverein in Lübeck St. Gertrud auf. Dieser Umstand führte die Beamten zu einer Gartenlaube, in der der Verdächtige diverse Betäubungsmittel versteckt hatte. Insgesamt konnten 6600 Gramm Amphetamine, knapp 600 Gramm Marihuana, circa 450 Gramm Haschisch und 11 Gramm Heroin beschlagnahmt werden. Des Weiteren stellten die Rauschgiftfahnder eine Schlag- und eine Stichwaffe sicher, ein Luftgewehr sowie Bargeld im unteren vierstelligen Bereich in szenetypischer Stückelung. Mobiltelefone, diverse Medikamente sowie Materialien zur Herstellung von Methamphetamin ergänzten den großen Fund.

Nachdem der 42-Jährige am Montag vorläufig festgenommen wurde, wurde er am Dienstag (02.02.2021) dem Haftrichter vorgeführt. Auf Antrag der Lübecker Staatsanwaltschaft erließ der Haftrichter des Amtsgerichts Lübeck Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Verdachts des bewaffneten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge und des Haftgrundes der Fluchtgefahr. Im Anschluss daran wurde der Verdächtige der Justizvollzugsanstalt Lübeck zugeführt.

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