HL: OH_Heiligenhafen Polizei sucht Zeugen nach Trunkenheitsfahrt mit Lkw

Am Sonntagabend (15.03.2020) wurde der Polizei in Heiligenhafen gegen 21.45 Uhr mitgeteilt, dass der offenbar alkoholisierte Fahrer eines LKW auf der Kreisstraße 42 aus Richtung Lütjenbrode kommend in Richtung Heiligenhafen unterwegs sei.

Eine Funkwagenbesatzung des Polizeirevieres Heiligenhafen positionierte sich kurz nach dieser Mitteilung mit eingeschaltetem Blaulicht im Kreuzungsbereich Theodor-Storm-Straße /Stiftstraße, wo der beschriebene Opel Vivario den Beamten schon bald entgegenkam. Der allein im Fahrzeug befindliche Fahrer rollte an dem Funkwagen vorbei und setzte seine Fahrt mittig des Sundweges fort. Unbeeindruckt von dem hinter ihm mit eingeschaltetem Martinshorn folgenden Funkwagen fuhr der Opel durch die Straße Am Kalkofen über die Postlandstraße bis in die Wittrockstraße, wo der Lkw schließlich zum Stehen kam.

Der 39-jährige Fahrer des Opel war offensichtlich betrunken. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 2,13 Promille – es wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet und in einer nahegelegenen Klinik durchgeführt.

Nach Aussagen der Zeugen, die der Polizei den Schlangenlinien fahrenden Lkw gemeldet hatten, war dieser auch schon auf der B207 mehrmals auf der Spur des Gegenverkehrs gefahren. Nach dem Abbiegen auf der K42 war es diesen Zeugen zufolge in Lütjenbrode zu einer Beinahe-Kollision mit einer Verkehrsinsel gekommen. Anderen Zeugen zufolge hatte der Fahrer des Opel LKW diese mit ihrem Pkw auf der Sundbrücke überholt und habe anschließend auffällig in Schlangenlinien seine Fahrt fortgesetzt, wobei der Lkw erst bei näherkommendem Gegenverkehr auf den rechten Fahrstreifen zurückgelenkt wurde.

Die Ermittler der Polizei in Heiligenhafen sind nach dieser Straßenverkehrsgefährdung an Zeugen interessiert, die in der Zeit von 21.30 bis 21.50 Uhr durch den Fahrer des Opel Vivario gefährdet oder geschädigt wurden. Hinweise werden unter 04362-50370 oder unter Heiligenhafen.PR@polizei.landsh.de entgegen genommen.

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Polizeidirektion Lübeck
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Dierk Dürbrook
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