Kiel: Verkehrskontrollen im Karlstal

Am Mittwoch kontrollierten Beamtinnen und Beamte des Polizeibezirksreviers im Karlstal im Zeitraum von 11:30 Uhr bis 13:30 Uhr den Verkehr. Ihren Schwerpunkt setzten die zwölf Beamten und eine Beamtin auf Verstöße, die von Kraftfahrzeugführern begangen wurden. Es wurden allerdings auch viele Verstöße von Radfahrenden festgestellt.

Insgesamt kontrollierten die Beamtinnen und Beamten 72 Fahrzeuge. Dabei sanktionierten sie sieben PKW-Fahrerinnen und -Fahrer, die ihr Mobiltelefon während der Fahrt genutzt hatten. Zwei PKW-Fahrer hatten während der Fahrt den vorgeschriebenen Sicherheitsgurt nicht angelegt. Ein PKW-Fahrer missachtete das Rotlicht der Lichtzeichenanlage. In allen Fällen leiteten die Polizistinnen und Polizisten entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Im Rahmen der Kontrolle stellten die Beamtinnen und Beamten darüber hinaus eine 59-jährige Kielerin fest, die ihr Kleinkraftrad ohne die erforderliche Fahrerlaubnis führte. Gegen die Frau wurde ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.

Ein 58-jähriger Kieler führte sein Kleinkraftrad ebenfalls ohne erforderliche Fahrerlaubnis. Bei diesem Roller stellten die Beamtinnen und Beamten darüber hinaus fest, dass er mit falschem Versicherungskennzeichen und ohne gültige Haftpflichtversicherung geführt wurde. Eine Überprüfung des Fahrzeugs auf dem Rollenprüfstand ergab, dass es anstatt erlaubter 45 km/h bis zu 75 km/h nach Abzug der Toleranz erreichen kann. Daher ist für dieses Fahrzeug die Betriebserlaubnis erloschen. Gegen den 58-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.

Obwohl die kontrollierenden Polizeibeamtinnen und -beamten ihren Schwerpunkt auf die Kontrolle von Kraftfahrzeugen gesetzt haben, fielen ihnen besonders viele Radfahrende auf, die im Bereich der Kontrolle mit ihrem Fahrrad in entgegengesetzter Fahrtrichtung unterwegs waren. Alle 28 Radfahrenden erwartet deswegen nun ein Verwarngeld. Sie bilden damit zugleich die Gruppe Verkehrsteilnehmer, in der die höchste Zahl an ordnungswidrigem Verhalten festgestellt wurde.

Die Polizeidirektion Kiel wird auch in Zukunft weitere Kontrollen durchführen.

Björn Gustke

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