KI: Fahrkartenkontrolle endet im Polizeigewahrsam

Am Sonntag, 22.11.2020 gegen 18:00 Uhr, wurde die Bundespolizei über einen Sachverhalt im Zug von Flensburg nach Kiel informiert. Ein Bahnreisender soll bei der Fahrkartenkontrolle die Zugbegleiterin mehrfach beleidigt und eine andere Reisende geschlagen haben. Bei Ankunft des Zuges im Kieler Hauptbahnhof standen schon mehrere Streifen der Bundespolizei auf dem Bahnsteig.

Es stellte sich heraus, dass der Mann bei der Fahrkartenkontrolle sehr aggressiv wurde, nur widerwillig seine Fahrkarte vorlegte und mehrfach die Zugbegleiterin beleidigte. Als ihr eine Reisende zur Hilfe kommen wollte, sei auch diese mit diskriminierenden Worten angegangen worden. Darüber hinaus habe er ihr einen Schlag mit dem Ellenbogen gegen den Kopf versetzt, wodurch die Frau zu Fall kam.

Die Bundespolizisten konnten den Tatverdächtigen noch auf dem Bahnsteig stellen. Auch hier zeigte er sich uneinsichtig und beleidigte die Beamten sowie umherstehende Reisende. Zur Personalienfeststellung wurde der Mann mit auf die Dienststelle genommen. Dort ließ er seiner Aggressivität weiter freien Lauf. Er schlug und trat gegen Türen, Wände und Mobiliar und drohte den Bundespolizisten mit Schlägen. Der Mann wurde daraufhin gefesselt und musste die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen. Es wurden Strafverfahren wegen Beleidigung, Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

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