Kiel: Batteriediebstahl lohnt sich nicht

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch kam es zu einem Diebstahl mehrerer KFZ-Batterien von einem Betriebsgelände in Gaarden. Mittwochvormittag konnte die Tat aufgeklärt werden, als die Tatverdächtigen die Batterien zu Geld machen wollten. Dabei kamen weitere Straftaten zu Tage.

Die beiden Tatverdächtigen im Alter von 52 und 39 Jahren stehen im Verdacht, in der Nacht auf ein Betriebsgelände in der Diedrichstraße eingedrungen zu sein und dort insgesamt acht Batterien für Busse im Gesamtgewicht von knapp 500 Kilogramm gestohlen zu haben.

Mittwochvormittag erschienen sie dann gegen 09 Uhr mit einem Transporter bei einem Schrotthandel am Ostuferhafen, um die Batterien zu verkaufen. Die Polizei hatte zuvor bereits Schrotthändler der Umgebung informiert und auf einen möglichen Verkauf hingewiesen. Davon wissend informierte eine 44-Jährige Angestellte umgehend über 110 die Polizei.

Bei Eintreffen von Beamten des 4. Reviers konnten die beiden Tatverdächtigen angetroffen werden. Ihnen wurde der Tatvorwurf bezüglich des Diebstahls in einem besonders schweren Fall sowie der Hehlerei gemacht.

Damit allerdings nicht genug: Der 52-Jährige, der den Transporter gefahren war, besaß keinen Führerschein. Der Transporter war nicht versichert und die Kennzeichen bereits entstempelt. Die Polizisten leiteten entsprechende weitere Ermittlungsverfahren gegen ihn ein.

Seinem Begleiter war bereits zuvor ein Hausverbot für das Gelände des Schrotthandels ausgesprochen worden, weswegen auf ihn eine weitere Anzeige wegen Hausfriedensbruch zukommt. Die Beamten stellten zudem fest, dass gegen ihn ein offener Haftbefehl vorlag. Er kam in die JVA Kiel, konnte diese aber nach Zahlung des fälligen Geldbetrags wieder verlassen.

Den Weg zum Schrotthändler hätten sich die beiden Tatverdächtigen übrigens ohnehin sparen können: Es wird dort kein Geld für abgegebene Wertstoffe ausgezahlt.

Matthias Arends

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