Kiel: Szenen aus dem Polizeialltag

Am Dienstagvormittag, den 21. April, fuhr eine 23 Jahre alte Kielerin bei der Polizeistation in Mettenhof vor, um eine Angelegenheit ihrer Person zu klären. Sie parkte ein Auto direkt vor der Ausfahrt der Tiefgarage, was den Kollegen sofort ins Auge fiel, und suchte die Wache auf, um eine Auskunft bezüglich ihres bestehenden Haftbefehls zu bekommen.

Nachdem sie die Auskunft erhielt, fuhr sie wieder davon und wollte die Angelegenheit sofort erledigen. Nur wenige Minuten später erschien die Frau erneut auf der Dienststelle, um den entsprechenden Nachweis der Erledigung zu erbringen und parkte direkt unterhalb des Bürofensters des Kollegen, der ihre Angelegenheit bearbeitet. Dieser sah sie bereits aus dem Fenster ankommen und erwartete die Frau auf der Wache.

Auf Nachfrage nach ihrem Führerschein gab die Kielerin an, dass sie gar keinen mehr besitze und der Beamte dies genau wisse, da dies der Grund für ihr Erscheinen war. Ferner fragte sie den Beamten, ob dieser Gott sei oder woher er wissen wolle, dass sie das Auto tatsächlich geführt habe.

Der Führerschein wurde ihr bereits 2017 in einem Strafverfahren entzogen und die Sache mit einer Geldstrafe geahndet, die sie eben bis Dienstagvormittag noch nicht beglichen hatte.

Die von dem sachbearbeitenden Beamten selbst beobachtete Fahrt wurde von der Dame vehement abgestritten. Sie kommt dennoch nicht um ein erneutes Ermittlungsverfahren wegen des Fahrens ohne gültige Fahrerlaubnis herum.

Stefanie Metz

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