IZ: 211208.2 Brunsbüttel: Sicherheitsleistungen aufgrund zweier Verstöße gegen die Marpol-Regeln

Am Dienstag haben Beamte des Wasserschutzpolizeireviers Brunsbüttel im Elbehafen ein Schüttgutschiff kontrolliert, einige Marpol-Verstöße festgestellt und daraufhin zwei Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Die Einsatzkräfte nahmen die „Mother M“, Heimathafen Majuro, Marschall Islands, hinsichtlich der Einhaltung der internationalen Vorschriften unter die Lupe. Bei der Überprüfung der Regeln des Marpol-Übereikommens stellten sie fest, dass die Abwasseranlage derart schlecht gewartet war, dass circa 200 Liter nahezu ungereinigtes Schwarzwasser – Toilettenwasser – in das deutsche Küstenmeer gelangten. Ferner bemerkten die Polizisten, dass der Müllbehandlungsplan unvollständig war und erforderliche Angaben fehlten.

Aufgrund beider Verstöße behielten die Beamten zwei Sicherheitsleistungen in Höhe von insgesamt 1.150 US Dollar ein. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie erhielt Kenntnis.

Merle Neufeld

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