IZ: 210208.6 Schenefeld: Falscher Microsoft-Mitarbeiter erfolgreich

Mit der Masche des angelblichen Microsoft-Mitarbeiters ist es einem Telefon-Betrüger in der vergangenen Woche gelungen, von dem Konto eines Schenefelders unerlaubt Gelder zu überweisen. Der Schaden liegt im unteren vierstelligen Bereich.

Bereits am Donnerstag erhielt der Anzeigende den Anruf eines Mannes, der vorgab, für Microsoft im Bereich der Security tätig zu sein. Hintergrund der Kontaktaufnahme seien diverse Fehlermeldungen, die der Computer des Geschädigten produzieren würde. Angeblich, so der Techniker, sei das Microsoft-Zertifikat auf dem Rechner abgelaufen. Ein neues würde 30 Euro kosten. Nach einigem Hin und Her überwies der Schenefelder die Summe schließlich, stellte dann allerdings zwei höhere Abbuchungen von seinem Konto fest, die er nicht getätigt hatte. Das Geld, versicherte ihm der Betrüger, erhalte er zurück, die Bestätigung hierfür kam per E-Mail. Natürlich bekam der Geschädigte keine Rückerstattung. Im Gegenteil, es erfolgte eine weitere Transaktion, die die Bank des Mannes glücklicherweise noch stoppen konnte.

Nach wie vor gelingt es Gaunern am Telefon immer wieder, ihre Opfer zu verunsichern und um die Finger zu wickeln. Wer Anrufe erhält, in denen Fern-Wartungen am Telefon angeboten werden, sollte das Gespräch sofort beenden. Das Unternehmen Microsoft führt keine Reparaturen oder sonstigen Leistungen per Telefonat durch und verlangt aus der Ferne niemals Zugriff auf Computer oder gar Konten.

Merle Neufeld

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