FL: NMS – Viel Arbeit im Bahnhof für die Bundespolizei

Gestern wurde die Bundespolizei im Bahnhof Neumünster gleich zu mehreren Einsätzen gerufen.

Unter Anderem meldeten sich im Laufe des Tages zwei Zugbegleiter, weil in ihren Zügen Reisende ohne Fahrausweis angetroffen wurden und diese ihre Personalien nicht preisgeben wollten.

Bei den Ermittlungen gegen einen 27-jährigen Mann nahmen die Beamten starken Cannabisgeruch wahr. Bei der Durchsuchung kam dann ein Tabakbeutel mit einem Tabak-Rauschgiftgemisch zum Vorschein.

Stunden später dann ein ähnlicher Fall. Wieder ein Reisender ohne Fahrausweis und mit Drogen. Jetzt war es ein 22-jähriger Mann der gleich zugab, Drogen konsumiert zu haben. Bei ihm fanden die Bundespolizisten neben dem Rauschgift auch noch eine benutzte Drogenmühle. Von beiden Männern wurden die Betäubungsmittel sichergestellt. Sie erwarten jetzt Anzeigen wegen Erschleichen von Leistungen und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Am späten Nachmittag wurden die Beamten erneut zu einem Einsatz gerufen. Ein Mann lief mit Messer und Hammer bewaffnet durch den Bahnhof. Er wurde durch eine Streife am Haupteingang angetroffen und aufgefordert, die Gegenstände fallen zu lassen. Dem kam der 36-jährige allerdings nicht nach, sondern ging noch näher auf die Beamten zu, die daraufhin Pfefferspray zum Einsatz brachten. Der Mann ergriff die Flucht und konnte wenig später durch drei zur Unterstützung herbeigerufene Streifen der Landespolizei in Bahnhofsnähe gestellt und in Gewahrsam genommen werden.

Ihn erwarten jetzt Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie versuchter gefährlicher Körperverletzung. Er wurde später aus dem Polizeigewahrsam mit der Auflage entlassen, sich seiner Wohnung einige Zeit nicht zu nähern, da es im Vorwege dort zu einer Auseinandersetzung gekommen war.

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