SE: Henstedt-Ulzburg Elmshorn – Polizei warnt vor Betrugsmasche mit WhatsApp

Wieder ist es zu Betrugstaten durch falsche Kinder über WhatsApp gekommen. Bei den vorliegenden Taten waren Elmshorn und Henstedt-Ulzburg betroffen.

Am Donnerstagmorgen, den 23.06.2022, erhielt eine 79-Jährige aus Henstedt-Ulzburg eine WhatsApp von einer nicht gespeicherten Nummer, in der sich der Betrüger als Sohn ausgab, dessen Handy angeblich kaputtgegangen sei.

Im weiteren Verlauf bat der falsche Sohn seine Mutter um die Übernahme von zwei eiligen Überweisungen, die er mit seinem Übergangssmartphone nicht ausführen könne.

Die Seniorin füllte zwei Überweisungsträger über insgesamt 2.700 Euro aus und reichte diese bei ihrer Bank ein.

Wenig später meldete sich der echte Sohn telefonisch bei seiner Mutter, so dass der Betrug aufflog und die Polizei eingeschaltet wurde.

In Elmshorn erhielt eine 73-Jährige zwischen Montag und Mittwoch mehrere Nachrichten ihrer falschen Tochter, die die Seniorin zur Überweisung von 2.000 Euro brachte.

Auffällig ist, dass die Betrüger ihre Opfer unter dem Vorwand der finanziellen Notlage zu Sofort- bzw. Echtzeitüberweisungen drängen. Hierbei besteht keine Chance auf eine Rückbuchung.

An dieser Stelle weist die Polizei darauf hin, sensibel mit Nachrichten unbekannter Rufnummern umzugehen. Erteilen Sie Unbekannten keine Auskünfte über Ihre finanzielle Situation, geben Sie weder persönliche Daten noch Kontoverbindungen preis und gehen Sie niemals auf finanzielle Forderungen per SMS, Mail oder Anruf ein. Ein persönlicher Kontakt zu einem Angehörigen kann schnell Aufklärung darüber verschaffen, ob es sich um einen Betrug handelt.

Sollte es dennoch bereits zu einer Überweisung gekommen sein, wenden Sie sich schnellstmöglich an Ihre Bank, um den Geldfluss zu stoppen und erstatten Sie Strafanzeige bei der Polizei.

Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion Bad Segeberg
– Pressestelle –
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg

Lars Brockmann
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