SE: Wedel – Präventionsstreifen zeigen erneut Schwachstellen auf

Die Polizei hat am heutigen Tage (29.11.2021) mehrere Teams auf die Beine gestellt und im Rahmen von sogenannten Präventionsstreifen in den Bereichen Wedel, Uetersen, Tornesch, Holm und Hetlingen diverse Wohnhäuser in Augenschein genommen, um bei den entsprechenden Objekten Ausschau nach offenkundig wahrnehmbaren Schwachstellen zu halten.

Ziel der Aktion war es, die Bewohnerinnen und Bewohner der Häuser und Wohnungen für das Thema Einbruchschutz zu sensibilisieren und mit ihnen ins Gespräch zu kommen, um zukünftige Tatgelegenheiten für Einbrecher zu minimieren.

Die Beamtinnen und Beamten des Sachgebietes Prävention der Polizeidirektion Bad Segeberg sowie des Polizeireviers Wedel inspizierten zahlreiche Wohnhäuser im Stadtgebiet und den umliegenden Gemeinden und stellten hierbei zwei unverschlossene Haustüren von Mehrfamilienhäusern sowie 23 offene Garagen oder Schuppen samt frei zugänglichen Wertgegenständen wie beispielsweise Fahrrädern, Gartengeräten oder Werkzeugen fest. Darüber hinaus entdeckten die Polizistinnen und Polizisten 25 Fenster in der Kippposition, obwohl sich zu diesem Zeitpunkt niemand im Haus aufgehalten hatte. Des Weiteren standen 22 Leitern oder andere Aufstiegshilfen ungesichert an Hauswänden sowie 23 Fahrräder ohne jede Sicherung auf den verschiedenen Grundstücken. Schlussendlich registrierte eine Präventionsstreife zwei völlig überfüllten Briefkästen an zwei Einfamilienhäusern und entdeckte zwei Haustürschlüssel, welche jeweils von außen in den Türen steckten.

Rund 50 Mal kam die Polizei vor Ort mit den Bewohnern ins Gespräch, machte sie auf ihre getätigten Beobachtungen aufmerksam und gab ihnen wertvolle Tipps an die Hand. Die Resonanz der Anwohner war durchweg positiv. Bei den Fällen, bei denen im Objekt niemand angetroffen werden konnte, hinterließ die Polizei einen entsprechenden Hinweiszettel. Obwohl es die Kollegen erneut erstaunt hat, wie viele Bürger den Dieben tatsächlich eine Tatgelegenheit liefern, bilanzierten sie ein weitestgehend positives Ergebnis der heutigen Aktion. Der Tag hat zum einen gezeigt, dass die Menschen diese spezielle Art der Präventionsarbeit dankend annehmen und zum anderen viele Gesprächsmöglichkeiten geboten.

Unverändert gilt der Grundsatz, bei verdächtigen Wahrnehmungen niedrigschwellig und schnellstmöglich den Notruf der Polizei zu wählen. Die 110 ist ein elementarer Baustein bei der Bekämpfung der Einbruchskriminalität.

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