SE: Schenefeld (bei Hamburg) – Taschendiebstähle im Stadtgebiet

In den letzten Tagen ist es im Schenefelder Stadtgebiet zu zwei Taschendiebstählen gekommen. In einem Fall wurde mit der gestohlenen EC-Karte Bargeld abgehoben. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang wiederholt vor der Masche und gibt Tipps, um es den Dieben schwer zu machen.

Mittwochvormittag (27.01.2021) fragte ein Unbekannter eine 85-jährige Schenefelderin in der Straße Holstenplatz innerhalb des Ärztehauses gegen 09:30 Uhr nach dem Weg zu einer Praxis.

Wenig später stellte die Seniorin fest, dass sich ihre Geldbörse nicht mehr in ihrer Handtasche befand, die sie über der Schulter getragen hatte.

Noch vor Feststellung des Diebstahls kam es zu einer unberechtigten Bargeldabhebung im unteren vierstelligen Bereich mit der gestohlenen EC-Karte.

Der Unbekannte soll zwischen 40 und 50 Jahren alt und ungefähr 1,80 Meter groß gewesen sein. Er hatte dunkle Haare und trug eine dunkle Wollmütze sowie einen Mund-Nasen-Schutz.

Seine Begleiterin soll 30 bis 40 Jahre alt sein. Sie war circa 1,60 Meter klein und trug eine dunkle Jacke und einen Mund-Nasen-Schutz. Die Frau hatte längere dunkle Haare.

Möglicherweise könnten beide Personen osteuropäischer Herkunft sein.

Ob die beschriebenen Personen in Zusammenhang mit der Tat stehen, ist Bestandteil der laufenden Ermittlungen.

Donnerstagvormittag (28.01.2021) um 09:45 Uhr ist es in einem Discounter in der Friedrich-Ebert-Allee zu einem weiteren Taschendiebstahl gekommen.

Während die 79-jährige Hamburgerin in der Gemüseabteilung Waren einpackte, entwendeten Unbekannte die Geldbörse aus der Handtasche, die im Einkaufswagen lag.

Hinweise nimmt die Polizeistation Schenefeld unter 040 83000530 entgegen.

Neben dem finanziellen Schaden ist auch der Aufwand für die Neubeschaffung von Papieren und Zahlungskarten nicht unerheblich.

Der Großteil der Taschendiebstähle ereignete sich in Geschäften, Supermärkten und Einkaufszentren. Einen Schwerpunkt stellen die städtischen Bereiche dar.

Da es sich bei Taschendiebstähle in Supermärkten um ein andauerndes Problem handelt, gibt die Polizei insbesondere älteren Mitmenschen folgenden Tipps:

– Taschendiebe lassen sich am typisch suchenden Blick erkennen:
Sie meiden den direkten Blickkontakt zum Opfer und schauen eher
nach der Beute.
– Tragen Sie Geld, Schecks, Kreditkarten und Papiere immer in
verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst
dicht am Körper.
– Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen verschlossen auf der
Körpervorderseite oder klemmen Sie sie sich unter den Arm.
– Benutzen Sie einen Brustbeutel, eine Gürtelinnentasche, einen
Geldgürtel oder eine am Gürtel angekettete Geldbörse.
– Legen Sie Geldbörsen nicht oben in Einkaufstasche, Einkaufskorb
oder Einkaufswagen, sondern tragen Sie sie möglichst körpernah.
– Hängen Sie Handtaschen im Restaurant, im Kaufhaus oder im Laden
(selbst bei der Anprobe von Schuhen oder Kleidung) nicht an
Stuhllehnen oder Einkaufswagen und stellen Sie sie nicht
unbeaufsichtigt ab.

Zudem können sich besorgte Bürger bei bestehender Unsicherheit im Umgang mit dem Phänomen an jede örtliche Polizeidienststelle oder gleichermaßen an das Sachgebiet Prävention der Polizeidirektion Bad Segeberg, Standort Pinneberg (04101 2020), wenden. Dort erhalten vermeintliche Opfer entsprechende Hinweise.

 

 

Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion Bad Segeberg
– Pressestelle –
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg

Lars Brockmann
Telefon: 04551-884-2022
Handy: 0151-11717416