MD: Lebensgefahr: Gefährlicher Spaziergang im Gleis

Am Montag, den 23. Mai 2022 informierte die PI Magdeburg die Bundespolizei gegen 11:10 Uhr über eine männliche Person, die sich in Magdeburg über mehrere Minuten im Gleisbereich aufhielt. Der 28-Jährige bewegte sich fußläufig aus Richtung Hasselbachplatz bis zum Bahnhof Buckau in den Gleisen. Aufgrund der lebensgefährlichen Situation, in die sich der Mann unüberlegt begeben hatte, mussten die betroffenen Gleise für den Bahnverkehr gesperrt werden. Durch die Meldung eines Triebfahrzeugführers, dass sich der Gesuchte am Bahnhof Buckau aufhielt, konnte dieser aufgegriffen werden. Nach der Identitätsfeststellung stellte sich heraus, dass der polnische Staatsangehörige schon einige Stunden zuvor polizeilich in Erscheinung getreten war, da er einen ICE von Berlin nach Magdeburg genutzt hatte, ohne einen dafür erforderlichen Fahrschein zu besitzen. Die eingesetzten Bundespolizisten belehrten ihn eindringlich über sein Fehlverhalten und leiteten ein Buß-geldverfahren ein. In diesem Fall hatte der Mann mehr Glück als Verstand. Da es immer wieder zu derartig gelagerten Sachverhalten kommt, weist die Bundespolizei wiederholt darauf hin: Mit Betreten der Bahnanlagen begibt man sich in Lebensgefahr! Die Züge nähern sich fast lautlos an und können je nach Windrichtung oft sehr spät wahrgenommen wer-den. Außerdem geht von den vorbeifahrenden Zügen eine enorme Sogwirkung aus, die ebenfalls zu gravierenden, wenn nicht sogar tödlichen Unfällen führen kann.

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