MD: 65-Jähriger will Bahnhofsmission nicht verlassen, äußert sich rechtsradikal, beleidigt und bedroht Bundespolizisten und äußert sich zum Mord der beiden Polizisten aus Rheinland-Pfalz

Am Montag, den 7. Februar 2022 bat ein Mitarbeiter der Bahnhofsmission am Hauptbahnhof Magdeburg die Bundespolizei gegen 18:00 Uhr um Unterstützung: Ein Gast wollte die Räumlichkeiten trotz mehrmaligen Aufforderungen nicht verlassen. Daraufhin begab sich eine Streife zum Ereignisort auf Bahnsteig 5 und erteilte den 65-jährigen Deutschen einen Platzverweis für die besagte Bahnhofsmission. Diesem kam er nur sehr widerwillig nach. Er äußerte rechtsradikale Parolen, zeigte Gesten einer verfassungswidrigen Organisation und begann die eingesetzten Beamten massiv verbal zu beleidigen und zu bedrohen. Insbesondere eine 18-jährige Polizeimeisteranwärterin wurde Opfer seiner frauenfeindlichen Aussagen. Zudem äußerte er sich zu dem Mord an den beiden Polizeivollzugsbeamten aus Rheinland-Pfalz und brachte hierbei seine Zustimmung zum Ausdruck. Den bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getretenen Mann erwarten nun gleich mehrere Strafanzeigen, u.a. wegen Hausfriedensbruchs, Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Beleidigung und Bedrohung.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Magdeburg
Telefon: +49 (0) 391-56549-505
Mobil: +49 (0) 152 / 04617860
E-Mail: bpoli.magdeburg.oea@polizei.bund.de