22.11.2021, Magdeburg – 724 / 2021 Polizeirevier Magdeburg

Zeugenaufruf nach Raubdelikt

Am Sonntag, den 21.11.2021, kam es gegen 04:40 Uhr am „Konrad-Adenauer-Platz“ zu einer Räuberischen Erpressung zum Nachteil von zwei jungen Männern.

Die Geschädigten befanden sich fußläufig auf dem Heimweg, als diese von einer sechsköpfigen Personengruppe angegriffen wurden. Nachdem die Geschädigten jeweils einen Schlag gegen den Kopf bekommen hatten, wurde diese zur Herausgabe der mitgeführten Geld- und Wertsachen aufgefordert. Daraufhin übergab der 27- jährige Geschädigte Bargeld im oberen zweistelligen Bereich, der 25- jährige Geschädigte Bargeld im unteren zweistelligen Bereich sowie eine Uhr. Die unbekannten Täter flüchteten im Anschluss in Richtung der Tunnelbaustelle. Diese konnten trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen nicht mehr festgestellt werden.

Die Tatbeteiligten wurden wie folgt von den Geschädigten beschrieben:

180 cm bis 185 cm groß
dunkle Bekleidung
schwarzer Mundnasenschutz bzw. schwarze Sturmhaube
Die Geschädigten blieben durch die Schläge unverletzt, so dass eine medizinische Behandlung nicht erforderlich war. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

Zeugen, welche sachdienliche Hinweise zur Tat und/oder zu den Tätern geben können, werden gebeten sich unter 0391/546-3292 im Polizeirevier Magdeburg zu melden.

 

Täterfeststellung nach Körperverletzung

Am Sonntag, den 21.11.2021 kam es gegen 02:15 Uhr im Bereich des „Hasselbachplatzes“ zu einer Körperverletzung zum Nachteil eines 19- jährigen Geschädigten.

Der Geschädigte wurde zur Tatzeit von drei männlichen Personen mehrmals gegen den Kopf sowie auf den Oberkörper geschlagen. Im Anschluss entfernten sich die unbekannten Täter. Der Geschädigte wurde nach ambulanter Behandlung seiner Verletzungen im Bereich des Oberkörpers in einem städtischen Krankenhaus entlassen.

Einer der beschriebenen Täter, ein polizeibekannter 39- Jähriger, konnte im Zuge der Fahndungsmaßnahmen im Nahbereich festgestellt werden. Dieser wurde nach Abschluss der Sachverhaltsaufnahme vor Ort entlassen. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

Gegen 05:00 Uhr wurde der 39-Jährige erneut auffällig. Dieses Mal am „Alten Markt“. Dem Mitarbeiter eines Sicherheitsunternehmens war im Rahmen der Bestreifung des Weihnachtsmarktes ein lautes Geräusch aufgefallen, welches von einem der Weihnachtsmarktstände zu vernehmen war. Bei der Inaugenscheinnahme des Standes konnte festgestellt werden, dass dieser durch Abreißen der Holzverkleidung beschädigt wurde. An der unmittelbar daneben befindlichen Straßenbahnhaltestelle konnten drei tatverdächtige männliche Personen festgestellt werden, worunter sich der 39- Jährige befand. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung wurde eingeleitet.

 

 

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