BPOLI MD: Wohnungsdurchsuchung nach Drogenfund bei 35-Jährigem

Am 10. Januar 2021, gegen 07:00 Uhr kontrollierten Bundespolizisten, die sich in einer Regionalbahn von Aschersleben nach Halberstadt befanden, einen 35-jährigen Mann. Dieser war ihnen aufgefallen, da er sehr nach Marihuana roch. Bei der Kontrolle seiner mitgeführten Sachen stellten die Bundespolizisten auch eine kleine Menge Cannabis fest. Da der Mann aus Guinea-Bissau jedoch keine Identitätspapiere mit sich führte, wurde er auf das Revier der Bundespolizei am Bahnhof Halberstadt mitgenommen. Hier wurde er durchsucht und die Beamten wurden fündig. An seinem Körper verteilt hatte er weiter drei Tütchen mit insgesamt circa 11 Gramm Marihuana. Gegen die Durchsuchung und die anschließende Feststellung seiner Identität per Fingerabdruck, leistete der 35-Jährige Widerstand, beschimpfte und bedrohte die eingesetzten Beamten. Nachdem sein Name bekannt gemacht worden war und festgestellt wurde, dass er nicht das erste Mal in Zusammenhang mit dem Besitz und Handel von Drogen aufgefallen war, beantragten die Bundespolizisten über die Staatsanwaltschaft eine Wohnungsdurchsuchung. Durch einen Richter wurde diese angeordnet. Außer einem Utensil zum Konsumieren von Betäubungsmittel wurde nichts weiter Relevantes aufgefunden. Der Mann wird sich nun wegen des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Bedrohung verantworten müssen.

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