BPOLI MD: 56-jährige Maskenverweigerin muss ICE verlassen

Zu einem außerplanmäßigen Halt eines Intercityexpresses auf der Strecke Berlin – Hannover kam es am Montag, den 30. November 2020. In dem Zug befand sich eine 56-jährige Reisende, die den mehrmaligen Aufforderungen eines Kundenbetreuers, den Mund-Nasenschutz aufzusetzen, nicht nachkam. Daraufhin wurde die Bundespolizei in Stendal durch die Notfallleitstelle der Bahn in Berlin um Unterstützung gebeten. Der ICE hielt um 10.41 Uhr auf Gleis 1 am Hauptbahnhof Stendal. Eine Streife der Bundespolizei stand bereit. Sie befragte die Frau, ob sie über ein ärztliches Attest verfügt, das sie von der Tragepflicht einer Maske befreit. Dies verneinte die Deutsche. Der Kundebetreuer schloss die Dame daraufhin von der Weiterfahrt aus und forderte sie auf, den Zug unverzüglich zu verlassen. Dieser Aufforderung kam die Frau letztendlich nach einer kurzen Diskussion nach. Die Bundespolizei unterstützte den Kundenbetreuer bei der Durchsetzung des Hausrechts. Zudem erfolgte durch die Bundespolizisten eine schriftliche Information an das zuständige Ordnungsamt, da die Frau mit ihren Verhalten gegen die Eindämmungsverordnung Sachsen-Anhalts verstoßen hat.

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