HZA-MD: Zollkontrollen an der Bundesautobahn 38 im südlichen Sachsen-Anhalt

Vom 26. Bis zum 28. Oktober 2020 waren Kräfte der Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamts Magdeburg und der Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamtes Hannover gemeinsam im Bereich der Bundesautobahn 38 unter anderem im Einsatz zur Überwachung des Warenverkehrs sowie im Einsatz gegen Steuerhinterziehung und Schmuggel.

Insgesamt konnten durch die Hannoveraner und Magdeburger Zöllner 49 Gramm Marihuana und 17,2 Gramm Haschisch beschlagnahmt werden, wobei entsprechende Strafverfahren eingeleitet wurden.

Ebenfalls aufgedeckt wurden in zwei Fällen Verstöße gegen das Waffengesetz, bei denen ein verbotenes Butterflymesser und ein Elektroschocker, der als Taschenlampe getarnt war, sichergestellt worden sind.

Es konnten in einem Fall 2.200 Stück geschmuggelte Zigaretten im Zuge eines Strafverfahrens beschlagnahmt werden.

In 17 Fällen wurde KFZ-Steuer in Höhe von 370,00 Euro erhoben.

Fünf ausgeschriebene Bescheide öffentlicher Forderungen in Höhe von 762,50 Euro konnten vollstreckt werden.

Bei einem Verstoß gegen das Energiesteuergesetz wurde für 40 Liter Mehrmenge an Dieselkraftstoff Energiesteuer mit einem Zuschlag erhoben.

Zwei Fahndungstreffer bezüglich einer ausgeschriebenen Identitätskarte und einer Aufenthaltsermittlung für die Staatsanwaltschaft Hamburg wurden an die Landespolizei Sachsen-Anhalt übergeben.

An der mehrtägigen Kontrolle waren insgesamt 20 Einsatzkräfte und zwei Rauschgiftspürhunde des Hauptzollamtes Magdeburg zwischen den Anschlussstellen Querfurt und Schafstädt in beiden Fahrtrichtungen der Autobahn beteiligt.

Rückfragen bitte an:

Hauptzollamt Magdeburg
Jens Rothe
Telefon: 0391 / 5074 – 206
E-Mail: presse.hza-magdeburg@zoll.bund.de