Halle (Saale): Kriminalitäts- und Verkehrslage

Polizeiinspektion Halle (Saale)

Stadtgebiet Halle

Auseinandersetzung mit Bezug zum Ukraine-Konflikt

Am Freitag näherte sich gegen 18.00 Uhr ein unbekannter Mann einem 50-jährigen Hallenser (gebürtiger Russe), welcher sich mit einer Frau (Ukrainerin) und ihrem gemeinsamen 5-jährigen Kind im Bereich der Ernst-Herrmann-Meyer-Straße aufhielt. Der Unbekannte sprach den 50-Jähringen an, gab ihm Mitschuld an derzeitigem Ukraine-Konflikt und bedrohte ihn mit Worten. Schließlich schlug der Unbekannte mit Fäusten auf den Mann ein, woraus sich eine handfeste Auseinandersetzung zwischen Beiden entwickelte. Erst nachdem mehrere Passanten eingriffen, ließ der Unbekannte ab und flüchtete vom Tatort. Der angegriffene Mann wurde im Bereich des Gesichts verletzt und durch den Rettungsdienst in ein städtisches Krankenhaus gebracht. Der unbekannte Täter soll ca. 190 cm groß und dunkelhäutig sein. Er hatte eine Glatze und trug rote Oberbekleidung, Jeans und weiße Sneaker.

 

Brand in den Frackeschen Stiftungen

Im Bereich einer Baustelle an den Turnhallen der Franckeschen Stiftungen geriet am Samstag gegen 0.30 Uhr ein PKW-Anhänger einer halleschen Baufirma in Brand. Auf diesem waren Dämmstoffe geladen. Die Kräfte der Feuerwehr konnten das Feuer schnell ablöschen. Die Ladung verbrannte allerdings vollständig und der Hänger wurde erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Die Brandursache ist derzeit unklar, dazu wird nun ermittelt.

 

Schlägereien im Stadtgebiet

In der Nacht vom Freitag zum Samstag ereigneten sich im Stadtgebiet mehrere Schlägereien.

Beispielsweise kam es am Freitagabend es gegen 22.30 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen einer dreiköpfigen und einer vierköpfigen Gruppierung auf der Freifläche am Rosa-Luxemburg-Platz. Zeugen konnten beobachten, wie dabei ein Jugendlicher einem anderen einen Rucksack entwendete. Aller Personen entfernten sich vor Eintreffen der Polizei vom Tatort. Mindestens eine Person soll leicht verletzt worden sein. Die Polizei ermittelt nun zum Sachverhalt und zu den beteiligten Personen.

Am Samstagmorgen entwendete gegen 02:15 Uhr im Bereich der Willy-Brand-Straße ein Mann, welcher sich in Begleitung von sechs weiteren Unbekannten befand, einem 20-jährigen Hallenser die Geldbörse und entnahm daraus Bargeld in zweistelliger Höhe. Als ein 25-jähriger Begleiter des Geschädigten das Geld zurückforderte, wurde er von dem unbekannten Täter getreten und leicht verletzt. Der Täter flüchtete mit seinen Begleitern in Richtung Niemeyerstraße. Er wurde als ca. 190 cm groß und mit lockigem Haar beschrieben. Zudem sei er dunkelbekleidet gewesen und habe einen südländischen Phänotyp aufgewiesen.

Weitere Auseinandersetzungen ereigneten sich in der Elsa-Brändström-Straße sowie im Nahbereich von Clubs in der Willy-Brand-Straße, dem Moritzburgring und der Kleinen Ulrichstraße. In allen Fällen ermittelt nun die Polizei. Nach den bisherigen Ermittlungsständen trug in keinem der Ereignisse eine Person schwerere Verletzungen davon.

 

Alkoholfahrt

Ein 22-Jähriger Mann aus Kiel wurde am Samstagfrüh gegen 04.15 Uhr im Bereich des Mühlweg von Polizeibeamten angehalten und kontrolliert. Er war mit einem E-Scooter unterwegs, stand allerdings unter Alkoholeinfluss. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,18 Promille. Nun muss er sich einem Strafverfahren stellen.

 

 

Saalekreis

Einbruch in Lebensmittelgeschäft

Bad Lauchstädt – Unbekannte hebelten am Freitagabend gegen 21.45 Uhr die Seiteneingangstür eines Lebensmittelmarktes auf und entwendeten aus dem Geschäft größere Mengen Tabakwaren. Schließlich flüchteten die Täter mit einem unbekannten Fahrzeug vom Tatort im Bereich „Am Bahnhof“. Es soll sich um vier unbekannte maskierte Personen gehandelt haben. Dem Geschäft entstand den ersten Schätzungen zufolge ein Gesamtschaden von ca. 20.000 Euro. Zeugen der Tat werden gebeten, sich bei der Polizei im Saalekreis unter der Telefonnummer 03461/446291 zu melden.

 

Schlechter „Kinderstreich“ an der Autobahn

Merseburg – Zwei Jungen im Alter von 14 und 15 Jahren erlaubten sich einen bösen Streich im Bereich der BAB 38. Dieser war geeignet, einen schweren Unfall zu verursachen. Zwischen den Anschlussstellen Merseburg-Nord und Bad-Lauchstädt gossen sie am Freitag gegen 20.30 Uhr von einer Brücke aus einer Flasche eine große Menge Wasser auf die Autobahn. Damit trafen sie einen Ford Focus, welcher in Richtung Göttingen unterwegs war. Durch die unerwartete Aktion erschrak dessen Fahrer heftig, konnte allerdings glücklicherweise sein Fahrzeug ruhig halten und so eine Kollision mit anderen Autos vermeiden. Die beiden Jungen flüchteten zunächst, wurden im Nahbereich schließlich ausgemacht. Sie gaben an, dass sie sich einen Spaß erlauben wollten. Sie wurden eindringlich auf die möglichen gefährlichen Folgen der Aktion hingewiesen und an ihre Eltern übergeben.

Die Polizei warnt: Die Autobahn ist kein Spielplatz für Kinder!

 

 

Burgenlandkreis

Brand einer Gartenlaube

Weißenfels – Auf einem Grundstück im Bereich „An der Schleuse“ stand am Freitag gegen 21.00 Uhr eine Gartenlaube in Vollbrand. Das Feuer griff zudem auf eine benachbarte Laube über. Die Kräfte der Feuerwehr konnten das Feuer schließlich löschen. Die Objekte wurden erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Eine Schadenshöhe kann derzeit nicht beziffert werden. Die Brandursache ist unklar. Die Brandermittlungen laufen an.

 

 

Mansfeld-Südharz

Aggressive Jugendliche sorgen für Polizeieinsatz

Hettstedt – Im Bereich einer Einkaufspassage sprach ein Sicherheitsmitarbeiter am Freitagabend gegen 19.00 Uhr mehrere Jugendliche an, die wegen eines Hausverbotes das Objekt verlassen sollten. Die Jugendlichen kamen der Aufforderung nicht nach und beleidigten den Mitarbeiter. Die hinzugezogene Polizei konnte dann sechs Jugendliche antreffen, welche schließlich einen Platzverweis erhielten. Ein Mann aus Sandersleben wollte dem nicht nachkommen, verhielt sich zunehmend aggressiver und schlug schließlich in Richtung der Polizeibeamten. Diese wurden dadurch allerdings nicht verletzt. Der Platzverweis gegen den Mann konnte nur mit Zwangsmitteln durchgesetzt werden. Nun muss sich der 25-Jährige mehreren Strafverfahren stellen, unter anderem wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

 

 

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