BPOLI MD: Bundespolizei nimmt jugendliches, stark alkoholisiertes Trio in Schutzgewahrsam – 17-Jähriger widersetzt sich

Am frühen Sonntagmorgen, den 5. Dezember 2021 Uhr bemerkte eine Streife der Bundespolizei gegen 00:40 auf dem Hallenser Hauptbahnhof ein augenscheinlich stark angetrunkenes Trio und stellte die Personalien der drei Jugendlichen fest. Aufgrund der jeweiligen Minderjährigkeit wurden die 15- und 17-jährigen Brüder und ihr 16-jähriger Begleiter in Schutzgewahrsam genommen und auf die Dienststelle gebracht. Dort erfolgten freiwillige Atemalkoholtest, welche für den 15-Jährigen einen Wert von 1,44 Promille, bei seinem Bruder 1,28 Promille und den 16-Jährigen sogar 2,18 Promille ergaben. Die Bundespolizisten informierten die jeweiligen Erziehungsberechtigten und der 16-Jährige wurde abgeholt. Den Eltern des Brüderpaares war dies nicht möglich. Daraufhin sollten die beiden Deutschen durch die Beamten zur Übergabe in die Obhut der Eltern an ihre Heimatadresse verbracht werden. Auf dem Weg zum Dienstfahrzeug versuchte der 17-Jährige jedoch das Gleis 6 zu betreten und musste von den Beamten festgehalten werden. Der Heranwachsende entriss sich aus dem Griff und wehrte sich so heftig, dass er schlussendlich gefesselt werden musste. Dabei versuchte der Teenager wiederholt die Beamten durch Fußtritte und mittels Kopfstoß zu treffen und beleidigte sie mehrfach mit ehrverletzenden Worten. Letztendlich wurde er um 03:10 Uhr an seine Mutter übergeben. Die Beamten fertigten Strafanzeigen wegen Beleidigung, Widerstandes gegen und Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte, für die sich der 17-Jährige nun verantworten muss. Sein Bruder wurde ebenfalls in die Obhut eines Erziehungsberechtigten gegeben.

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