BPOLI MD: Tatverdächtiger beleidigt Bundespolizist als Rassist

Am Donnerstag, den 10. Dezember 2020 baten zwei Zugbegleiterinnen einer Regionalbahn, die auf der Strecke Weißenfels – Halle eingesetzt war, die Bundespolizei um Unterstützung: In ihrem Zug befand sich ein Reisender, der sich weigerte, den beiden Frauen seinen Fahrschein zur Prüfung auszuhändigen. Daraufhin schlossen sie den Mann aus Mali in Merseburg von der Weiterfahrt aus. Dies ignorierte der Mann jedoch und verblieb im Zug. Nach Ankunft der Bahn im Hauptbahnhof Halle um 09:35 Uhr stand eine Streife der Bundespolizei am Bahnsteig 6 bereit. Der 22-Jährige verhielt sich gegenüber den Bundespolizisten sofort aggressiv, unkooperativ und versuchte sie mit seinem Verhalten zu provozieren. Er kam den zuvor ausgesprochenen Platzverweis nicht nach und musste nach mehrmaliger Aufforderung mittels einfacher körperlicher Gewalt aus dem Zug gebracht werden. Hierbei beleidigte er einen 56-jährigen Bundespolizisten und bezeichnete ihn unter anderem als Rassist. Zudem sperrte er sich massiv gegen die polizeiliche Maßnahme, trat nach einem 22-jährigen Bundespolizisten und leistete erheblichen Widerstand. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Der Tatverdächtige wurde für alle weiteren strafprozessualen Maßnahmen zur Dienststelle der Bundespolizei gebracht. Er wird sich wegen eines Hausfriedensbruchs, Beleidigung sowie Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

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