Verkehrs- und Kriminalitätslage 05.11.2021, Landkreis Börde – 294/2021

Polizeirevier Börde

Verkehrslage

 

Unfall mit Fahrradfahrer

Haldensleben, 04.11.2021, 07:15 Uhr

Ein PKW befuhr die Straße Kronesruh und wollte auf die Alvensleber Landstraße auffahren. Dabei übersah die Fahrerin einen Jungen auf seinem Fahrrad. Es kam zum Zusammenstoß, wobei der Junge stürzte. Die 57jährige Frau stieg aus dem Fahrzeug und fragte ihn nach seinem Befinden. Der Junge humpelte und erklärte weinend, dass er aber jetzt zur Schule müsse. Dann fuhr er mit dem Rad weiter. Die Fahrzeugführerin wollte ihn nicht noch zusätzlich festhalten und fuhr dann zur Polizei, um dort den Unfall zu melden. Der Junge wurde ausfindig gemacht. Er hat einen gehörigen Schrecken bekommen und ein paar blaue Flecken. Sonst geht es ihm aber gut. Ein Verfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung wurde eingeleitet.

 

Gegen Verkehrszeichen gerutscht

Wolmirstedt, L 44, 04. November 2021, 14:27 Uhr

Ein 18jähriger PKW Fahrer fuhr von der B 189 Abfahrt Wolmirstedt Zentrum ab und wollte nach links auf die L 44 abbiegen. Dabei war die Geschwindigkeit des Fahrzeuges nicht an die Fahrbahnverhältnisse angepasst, so dass der Fahrer in der Kurvenfahrt die Kontrolle über den Wagen verlor und rutschte. Der PKW beschädigte ein Verkehrszeichen und kam im Straßengraben zum Stillstand. Der Fahrer wurde nicht verletzt. Am Fahrzeug entstand jedoch Sachschaden, so dass es durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden musste.

 

Kriminalitätslage

„Bombengeschichte“ ruft die Polizei auf den Plan

Wolmirstedt, 04.11.2021

Bei unserem Regionalbereichsbeamten in Wolmirstedt war eine Frau erschienen und erzählte den Polizisten, dass 11jähriger Junge vor seinen Mitschülern damit prahlte, dass er eine Bombe gebastelt und gezündet habe. Diese Geschichte musste ergründet werden. Also besuchte der Regionalbereichsbeamte des Betreuungsbereiches Wolmirstedt PHM Kaulfuß den Jungen und fragte genau nach. Schließlich würde der Umgang mit Explosivstoffen kein Kavaliersdelikt darstellen. Es stellte sich heraus, dass sich etwas ganz Anderes zugetragen hatte. Der Junge hatte vor einigen Wochen zwei Sprayflaschen erworben und dann die eine als „Flammenwerfer“ benutzt, um die andere Spraydose zu erhitzen. Diese ist dann explodiert und durch die dabei entstandene Hitze, verbrannte sich der Bursche die Gesichtshaut. Das diese Idee nicht gut war und nur durch viel Glück nichts Schlimmeres passiert ist, wusste der Junge schon. Auch die Verbrennungen waren mittlerweile verheilt. Warum er sich danach diese Geschichte mit der gebastelten Bombe ausgedacht hat, kann nur vermutet werden. Eine Straftat lag natürlich nicht vor. Die Warnaufschriften, Spraydosen nicht ins Feuer zu werfen oder großer Hitze auszusetzen, sind also nicht unbegründet!

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