06.10.2021, Köthen – 240/2021 Polizeirevier Anhalt-Bitterfeld

Berichtszeitraum vom 05. bis 06.10.2021
06.10.2021, Köthen – 240/2021

Polizeirevier Anhalt-Bitterfeld

Verkehrslage

Verkehrsunfall mit Sachschaden

Sachschaden in Höhe von etwa 2000 Euro wurde bei einem Verkehrsunfall am 05.10.2021 gegen 15.40 Uhr im Töpferwall in Bitterfeld-Wolfen verursacht. Ein 40-Jähriger beschädigte beim Ausparken mit seinem PKW Fiat einen ebenfalls dort abgestellten PKW Opel. Personen wurden nicht verletzt.

Wildunfall

Ein 58-Jähriger war am heutigen Morgen gegen 05.30 Uhr mit seinem PKW Hyundai auf der K 2074 unterwegs. Zwischen Reinsdorf und Baasdorf überquerte plötzlich vor ihm ein Reh die Fahrbahn, welches in der weiteren Folge von dem Fahrzeugführer erfasst wurde. Am PKW entstand Sachschaden in Höhe von circa 3000 Euro.

Fahren unter Alkoholeinfluss

Die Polizei stoppte kurz nach Mitternacht des 06.10.2021 in der Zörbiger Straße in Bitterfeld-Wolfen einen E-Bikefahrer. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der 22-Jährige offenbar stark alkoholisiert war. Ein durchgeführter Vortest ergab einen Wert von 2,36 Promille. Daraufhin wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet und ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet. Das E-Bike musste er vorerst stehen lassen.

Geschwindigkeitskontrolle

Am gestrigen Tag wurde in der Jeßnitzer Straße in Zörbig eine Geschwindigkeitskontrolle mit einem Lasermessgerät durchgeführt. Im Zeitraum von 15 bis 17 Uhr wurden sieben Fahrzeugführer festgestellt, die die zulässigen 50 km/h nicht eingehalten hatten. Bei dem Spitzenreiter zeigte der Tacho 73 km/h an.

Geschwindigkeitskontrolle

Auch in Köthen führte die Polizei in den späten Nachmittagsstunden des 05.10.2021 Verkehrsüberwachungsmaßnahmen durch. So wurden in 1,5 Stunden im Ratswall 10 Verkehrsteilnehmer registriert, die zu schnell unterwegs waren. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 55 km/h bei erlaubten 30 km/h.

Kriminalitätslage

Betrugsmasche „Schockanruf“

Am 05.10.2021 hat in der Gemeinde Muldestausee eine Betrügerin versucht, mit einem sogenannten Schockanruf an Geld zu kommen. Gegen 14 Uhr erhielt ein 84-Jähriger einen Anruf von einer vermeintlichen Polizeibeamtin aus Leipzig. Diese schilderte dem Senior, dass seine Tochter in einen Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang verwickelt sei und sie nur gegen eine Zahlung von einem Bargeldbetrag im mittleren vierstelligen Bereich straffrei „davon kommen“ werde. Der ältere Herr reagierte resolut, wies die Anruferin in ihre Schranken und legte auf. Derartige Schockanrufe sind bei Betrügern immer wieder eine beliebte Masche, um leicht an Geld zu kommen. Die Polizei rät in diesen Fällen, einen kühlen Kopf zu bewahren und sich nicht unter Druck setzen zu lassen. Unbekannten Personen gegenüber sollten keine Angaben zu persönlichen oder finanziellen Verhältnissen gemacht bzw. Geldforderungen nachgegangen werden. Es ist empfehlenswert, mit Familienangehörigen oder anderen nahestehenden Person über die Sachlage zu sprechen und in jedem Fall die nächste Polizeidienststelle zu kontaktieren.

Einbruchsdiebstahl

Der Polizei in Zerbst wurde ein Kellereinbruch in der Brüderstraße zur Anzeige gebracht. Demnach verschafften sich bislang unbekannte Täter im Zeitraum 05.10.2021 20 Uhr bis 06.10.2021 10 Uhr Zugang zum Kellerbereich eines Mehrfamilienhauses. Hier brachen sie die Kellertür einer Mietpartei auf und entwendeten aus dem Abteil ein Fahrrad in der Farbe Weiß, einen Werkzeugkoffer sowie Angelzubehör. Der entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 1000 Euro.

Impressum:
Polizeirevier Anhalt-Bitterfeld
Pressestelle
Friedrich-Ebert-Strasse 39
06366 Köthen

Tel: (03496) 426-0
Fax: (03496) 426-210
Mail: za.prev-abi@polizei.sachsen-anhalt.de