Berichtszeitraum vom 05.01.2022 bis 06.01.2022 06.01.2022, Salzwedel – Nr. 5/Prev SAW

Polizeirevier Salzwedel

Brand auf einem Firmengelände

Arendsee OT Fleetmark, Ladekather Straße, 05.01.2022, 15:13 Uhr

Am Mittwoch-Nachmittag mussten die Feuerwehren aus Arendsee, Badel, Binde, Dessau, Fleetmark, Kleinau, Lüge und Zühlen mit 13 Fahrzeugen und insgesamt 67 Kamerad*innen ausrücken. Auslöser war der Verdacht eines Gebäudebrandes auf einem Firmengelände in Fleetmark. Zeugen bemerkten zuvor eine Rauchentwicklung ausgehend von einem Gebäude auf dem Firmengelände und informierten daraufhin Feuerwehr und Polizei. Der Brand konnten durch die Feuerwehren gelöscht werden, bevor das gesamte Gebäude in Flammen aufging. Trotzdem liegt der Schaden nach ersten Schätzungen im unteren fünfstelligen Bereich. Zur Klärung der Brandursache wurden kriminalpolizeiliche Ermittlungen eingeleitet und der Brandort beschlagnahmt – die Ermittlung dauern an. Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt.

Radfahrer ohne Licht – aber mit Drogen unterwegs

Gardelegen, Stendaler Chaussee, 05.01.2022, 20:15 Uhr

Eine Streifenbesatzung der Polizei in Gardelegen befuhr am Mittwoch-Abend die Stendaler Chaussee in Gardelegen, als sie auf einen Fahrradfahrer aufmerksam wurden, welcher in der Dunkelheit ohne Licht unterwegs war. Während der Kontrolle nahmen die die Beamten Cannabisgeruch war und befragten den 23-jährigen, ob er verbotene Substanzen dabeihabe. Als der Radfahrer die Beamten freiwillig in seinen Rucksack schauen ließ, fanden Diese eine Zip-Tüte mit einem weißen Pulver. Gegen den 23-jährigen Radfahrer wurde ein Verfahren wegen dem Verdacht des Verstoßes gegen das Betäubungsmittel eingeleitet. Die Zip-Tüte wurde beschlagnahmt.

Nächtlicher Vandalismus in Gardelegen

Gardelegen, Tiedgestraße, 05.01.2022, 23:35 Uhr

Ein beschädigter Briefkasten und Stromkasten, dass ist das Resultat einer nächtlichen Vandalismus Attacke in der Gardelegener Innenstadt in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag. Nach Zeugenaussagen waren innerhalb kurzer Zeit drei Detonationen zu hören, anschließend waren der Briefkasten am Gardelegener Amtsgericht sowie ein Stromkasten in der Nähe beschädigt. Unbekannte Täter zündeten nach ersten Erkenntnissen Pyrotechnik, sodass sowohl beim Brief- als auch beim Stromkasten die Türen aus der Verankerung gerissen wurden. Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf einen hohen dreistelligen Betrag. Die polizeilichen Ermittlungen wegen dem Verdacht der Sachbeschädigung und dem Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion wurden aufgenommen. Zeugen, die am späten Mittwochabend gegen 23:30 Uhr auffällige Personenbewegungen im Bereich der Gardelegener Tiedgestraße Ecke Bahnhofstraße wahrgenommen haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Gardelegen unter der 03901/7240 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Unfall beim Überholen

Kalbe (Milde), Wernstedter Straße, 05.01.2022, 16:11 Uhr

Sachschaden an zwei Fahrzeugen der Marke VW entstand am Mittwoch-Nachmittag bei einem Verkehrsunfall in Kalbe (Milde). Die vorausfahrende 36-jährige Fahrzeugführerin wollte von der Wernstedter Straße nach links abbiegen. Kurz zuvor entschloss sich aber eine 21-jährige VW- Fahrerin, die zuvor hinter der 36-jährigen fuhr, zu überholen. In der Folge krachte es zwischen beiden Fahrzeugen. Verletzt wurde bei dem Zusammenstoß niemand, an beiden Fahrzeugen entstand aber ein Schaden von insgesamt fast 5000 Euro. Eines der beiden Fahrzeuge konnte seine Fahrt nicht mehr fortsetzen und musste abgeschleppt werden.

Geschwindigkeitskontrollen am Drei-Königs-Tag

Salzwedel OT Hoyersburg, 10:05 Uhr bis 11:15 Uhr, Rohrberg, 10:30 Uhr bis 11:30 Uhr

Am Donnerstagvormittag kontrollierte die Polizei die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer auf der Bundesstraße 248 in der Ortslage Hoyersburg und Rohrberg. Gemessen wurden in Hoyersburg innerhalb einer guten Stunde alle Fahrzeuge, welche aus Richtung Salzwedel in Richtung Lüchow unterwegs waren. Insgesamt nahmen die Beamten 35 Fahrzeuge ins Visier. Insgesamt überschritten vier Fahrzeuge die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. Am eiligsten hatte es eine 41-jährige VW-Fahrerin, welche nach Abzug der Toleranz mit 67 km/h, also 17 km/h zu viel, gemessen wurde. Kurze Zeit später wurde in Rohrberg die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer gemessen. Hier passierten binnen einer Stunde 41 Fahrzeuge die Messstelle, fast alle verhielten sich dabei vorbildlich. Lediglich ein 33-jähriger VW-Fahrer wurde mit 21km/h zu viel geblitzt. Gegen alle Temposünder an diesem Tag wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. (MK)

 

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