BPOLI MD: 5150 Euro: Mittels Haftbefehlen gesuchter Mann kann nicht zahlen und muss für 220 Tage ins Gefängnis

Am Mittwoch, den 14. August 2019 kontrollierte eine Streife der Bundespolizei gegen 19:10 Uhr in einer Regionalbahn auf der Strecke Magdeburg in Richtung Aschersleben einen 30-jährigen Mann. Bei der Überprüfung seiner Personalien im polizeilichen Informationssystem stellte sich heraus, dass dieser mit gleich zwei Vollstreckungshaftbefehlen durch die Staatsanwaltschaft Magdeburg gesucht wurde: Im April 2018 wurde er wegen Trunkenheit im Verkehr, Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie Gebrauch eines nicht versicherten Fahrzeuges vom Amtsgericht Bernburg zu einer Geldstrafe von 3750 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 150 Tagen verurteilt. Fünf Monate später erfolgte eine weitere Verurteilung wegen Trunkenheit im Verkehr und Gebrauch eines nicht versicherten Fahrzeuges zu einer Geldstrafe von 1400 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 70 Tagen durch das selbige Amtsgericht. Da er weder die Geldstrafen gezahlt, noch sich dem jeweiligen Strafantritt gestellt hatte, erließ die Staatsanwaltschaft im Juni dieses Jahres die Haftbefehle. Die Bundespolizisten sprachen den Mann die Festnahme aus und verbrachten ihn für die weitere Bearbeitung zur Dienststelle der Bundespolizei am Hauptbahnhof Magdeburg. Auch am gestrigen Abend konnte er die Geldstrafen nicht begleichen und wurde in die Justizvollzugsanstalt Burg verbracht, wo er die nächsten 220 Tage verbringen wird.

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Updated: 16. August 2019 — 17:31