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BPOLI MD: Verstärkte Kontrollen der Bundespolizei am Bahnhof Halberstadt – Drogen und Angriffe auf Beamte-


Halberstadt (ots) – Am gestrigen Tag, den 09. Januar 2019 führten Beamte der Bundespolizeiinspektion Magdeburg im Bereich des Halberstädter Bahnhofes Schwerpunktfahndungen auf den Zügen und am Bahnhof Halberstadt selbst durch. Hintergrund dieser Schwerpunktfahndungen sind in der Vergangenheit oft aufgetretene aggressive „Schwarzfahrer“, die vor körperlichen Übergriffen auf Zugbegleiter nicht zurückschreckten sowie andere Gewalt- und Betrugsdelikte. Durch die eingesetzten Beamten erfolgte eine Vielzahl von Identitätsfeststellungen. Die Bundespolizisten stellten neben Verstößen gegen das Bundesnichtraucherschutzgesetz mehrere Straftaten fest. So wurden unter anderem bei zwei Jugendlichen im Alter von 16 und 17 Jahren ein verbotenes Einhandmesser und geringe Mengen Betäubungsmittel, vermutlich Cannabis festgestellt. Ein 19-jähriger Mann führte ebenfalls eine geringe Menge vermutlich Cannabis mit sich. Dies sollte nicht genug sein, bei der Nachschau in dem mitgeführten Rucksack eines 16-Jährigen haben die Einsatzkräfte insgesamt 18 Cliptütchen mit vermutlich Cannabis aufgefunden. Es soll sich laut Angaben des Jugendlichen, um circa 18 Gramm Cannabis handeln. Die festgestellten Drogen und das Einhandmesser wurden sichergestellt. Die Täter werden sich wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Waffengesetz verantworten müssen. Die Erziehungsberechtigten der jeweiligen Jugendlichen wurden durch die Bundespolizisten informiert.

In den Nachmittagsstunden wurde eine 48-jährige Mutter mit ihren beiden Söhnen im Alter von 17 und 19 Jahren als „Schwarzfahrer“ enttarnt. Bei der Identitätsfeststellung am Bahnhof Ascherleben verhielten sich die Familienmitglieder den Beamten gegenüber aggressiv. Neben ihrer Mutter leisteten die beiden Söhne erheblichen Widerstand, schlugen und traten gegen die Bundespolizisten und beleidigten sie mit ehrverletzenden Worten. Daraufhin wurden die Brüder gefesselt und zur weiteren Sachbearbeitung zum Bundespolizeirevier Halberstadt verbracht. Glücklicher Weise wurde keiner der eingesetzten Beamten ernsthaft dabei verletzt. Bei der Überprüfung der Personalien im Informationssystem der Polizei wurde zudem eine Aufenthaltsermittlung gegen den 17-jährigen Sohn festgestellt. Dieser wurde durch die Staatsanwaltschaft Magdeburg wegen Diebstahls ausgeschrieben. Alle Mitglieder der russischen Familie werden sich wegen des Erschleichens von Leistungen und wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Magdeburg
Telefon: +49 (0) 391 56549-504
Mobil: +49 (0) 152 / 04617860
E-Mail: bpoli.magdeburg.oea@polizei.bund.de

Updated: 11/01/2019 — 03:03
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