PPTR: Drei Kundgebungen und ein Fußballspiel am Samstag in Trier

Am Samstagmittag, 5. Februar, fanden in der Trierer Innenstadt drei angemeldete Kundgebungen statt. Polizei sowie die Versammlungsbehörde und das Ordnungsamt der Stadt Trier sorgten für einen geordneten Ablauf. Darüber hinaus stand im Moselstadion die Fußballbegegnung zwischen dem SV Eintracht Trier und dem 1. FSV Mainz 05 II an.

Gegen 13 Uhr hatten sich rund 30 Personen in der Innenstadt eingefunden, um eine Petition gegen die geplante Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen im Briefkasten des Bürgerbüros der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin einzuwerfen. Die Demonstranten schlossen sich anschließend einer Kundgebung von Gegnern der Corona-Maßnahmen an, die ab 14.20 Uhr auf dem nahen gelegenen Viehmarkplatz begann. In der Spitze hatten sich dort etwa 200 Menschen eingefunden, um verschiedenen Redebeiträgen zuzuhören.

Etwa zeitgleich fanden sich rund 20 Menschen zu einer Gegenveranstaltung auf dem Viehmarkt ein. Diese Versammlung wuchs in der Spitze auf rund 30 Teilnehmer an.

Im Vorfeld zu den Kundgebungen hatten die Versammlungsbehörde der Stadt in gewohnt enger Zusammenarbeit mit der Polizei sogenannte Kooperationsgespräche mit den jeweils Anmeldenden bzw. Leitenden durchgeführt, um allen Interessengruppen ihr Recht auf Meinungs- und Demonstrationsfreiheit zu ermöglichen, jedoch auch dem Gesundheitsschutz Rechnung zu tragen. Im Ergebnis wurden aufgrund der hohen Inzidenzen in der Stadt stationäre Kundgebungen unter bestimmten Auflagen zugelassen. Unter anderem wurde den Teilnehmenden auferlegt, ausreichenden Abstand zu wahren und Mund-Nasen-Masken zu tragen. Alle Kundgebungen verliefen störungsfrei, die Teilnehmenden hielten sich überwiegend an die Vereinbarungen aus den Kooperationsgesprächen, mussten aber im Verlaufe der Versammlungen hin und wieder auf die Einhaltung der Auflagen hingewiesen werden. Gegen 17 Uhr waren die Versammlungen beendet.

Das Fußballspiel im Moselstadion verlief aus polizeilicher Sicht ohne Vorkommnisse.

Der Einsatzleiter der Polizei, Polizeidirektor Ralf Krämer betonte die erneut gute Zusammenarbeit zwischen den Verantwortlichen der Stadt und der Polizei. „Die gute und mittlerweile eingespielte Zusammenarbeit ermöglicht eine problemlose Umsetzung der polizeilichen Einsatzkonzeption, die sowohl den Demonstrierenden als auch dem Gesundheitsschutz gerecht wird,“ sagt Krämer.

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