PPMZ: Verkehrsunfallbilanz 2019 des Polizeipräsidiums Mainz: Weniger Verkehrsunfälle mit Toten und Verletzten

Im Polizeipräsidium Mainz sind die Verkehrsunfälle mit verletzten und getöteten Menschen im Jahr 2019 zurückgegangen. Es kam zu 2.579 Verkehrsunfällen bei denen Menschen verletzt oder getötet wurden. Das sind 126 Unfälle weniger als im Vorjahr (-4,7 Prozent). Nicht angepasste Geschwindigkeit ist mit 15,84 Prozent die häufigste Unfallursache bei Unfällen mit Schwerverletzten und Getöteten. Insgesamt ist die Zahl der Verkehrsunfälle mit 24.750 nahezu gleichgeblieben (+154; +0,63 Prozent).

Die Zahl der Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Kindern und jungen Erwachsenen nimmt seit Jahren ab und auch in 2019 können wir wieder einen Rückgang verzeichnen (Kinder: -5,9 Prozent; junge Erwachsene: -2,4 Prozent). „Wir sind sehr froh über diesen Rückgang und es zeigt, dass unsere Präventionsarbeit an Kindergärten und Schulen Früchte trägt. Beispielsweise haben wir über 3.000 Schülerinnen und Schüler der 9. und 12. Klassen über die Gefahren der Teilnahme am Straßenverkehr unter Drogen- bzw. Alkoholeinfluss unterrichtet und unsere Mitarbeitenden der Polizeipuppenbühne erreichten knapp 5.000 Kinder und Eltern mit ihrem Präventionsprogramm“, erklärt Polizeipräsident Reiner Hamm.

Die landesweite Kampagne zur Fahrradsicherheit „Sicher fahr ich Rad“, die 2019 mit zahlreichen Präventionsmaßnahmen und Kontrollen ins Leben gerufen sowie unsere Fahrradkontrollwoche, die wir im August 2019 durchgeführt haben, wirken sich positiv aus. Denn die Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Radfahrenden sind im Bereich des Polizeipräsidiums Mainz von 754 in 2018 auf 721 Verkehrsunfälle in 2019 zurückgegangen. Dabei wurden 522 Radfahrende verletzt; das sind 5,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Im Mainzer Stadtgebiet gab es 2019 10,57 Prozent weniger Unfälle mit Radfahrern als im Vorjahr und es wurden 24 Radfahrer weniger verletzt als 2018. Die Langzeitentwicklung zeigt, dass die Radfahrer circa die Hälfte der Unfälle selbst verursacht haben, etwa durch zu geringe Abstandhaltung, zu hohe Geschwindigkeit, Vorfahrt und falsche Fahrbahnbenutzung.

Die Unfälle mit LKW-Beteiligung sind im Polizeipräsidium Mainz um 4,3 Prozent angestiegen und die LKW-Unfälle mit Verletzten um 6,1 Prozent. Zur Überprüfung der Verkehrstüchtigkeit von LKW-Fahrenden haben wir 2019 fünf Großkontrollen durchgeführt. Insgesamt wurden 672 LKW-Fahrende präventiv kontrolliert. In 82 Fällen musste die Weiterfahrt untersagt werden. Bei drei Kontrollen mit dem Schwerpunkt Repression wurden insgesamt 703 LKW-Fahrende überprüft. Dabei gab es lediglich zwei Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen. „2020 sind erneut Kontrollen vorgesehen, um die Anzahl der Verkehrsunfälle mit LKW-Beteiligung zu reduzieren“, sagt Polizeipräsident Reiner Hamm.

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