PPRP: 77-Jährige fällt nicht auf Anruf von angeblichem Bankmitarbeiter rein

Am 06.04.2022, gegen 10:15 Uhr, erhielt eine 77-jährige Ludwigshafenerin einen Anruf von einem Mann, der sich als Angestellter der Landeszentralbank ausgab. Er teilte ihr mit, dass die Landeszentralbank ihr Post zugeschickt hatte und sie heute einen Termin in der Bank gehabt hätte. Da sie nicht erschienen sei, sei ihr Konto nun gesperrt und sie könne keine Überweisungen mehr tätigen. Der Anrufer fragte die Seniorin in diesem Zusammenhang, ob sie Geld zuhause habe. Daraufhin antwortete die 77-Jährige geistesgegenwärtig, dass sie mit der Landeszentralbank nichts zu tun habe und kaum Geld zuhause habe. Außerdem werde sie nun die Polizei verständigen. Daraufhin beendete der Anrufer das Gespräch. Nach Rücksprache mit ihrer zuständigen Bank war ihr Konto nicht gesperrt.

Beachten Sie, dass sich die Betrüger am Telefon immer andere Szenarien ausdenken, um in Erfahrung zu bringen, ob Sie Geld oder Wertgegenstände zu Hause haben.

Gehen Sie auf solche Anrufe nie ein sondern beenden Sie die Telefonate und informieren Sie die Polizei. Keine seriöse Stelle wird Sie jemals am Telefon nach Ihrem Geld oder Ihren Wertgegenständen befragen.

Lassen Sie am Besten auch Ihren Vornamen im Telefonbuch abkürzen (aus Erika Mustermann wird beispielsweise E. Mustermann) oder löschen sie Ihren Namen ganz aus dem Telefonbuch. So können die Täter Sie gar nicht erst ausfindig machen.

Sind Sie bereits Opfer geworden, hilft Ihnen gerne die Opferschutzbeauftragte des Polizeipräsidiums Rheinpfalz, Tel.Nr. 0621 963-1154.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Rheinpfalz
Pressestelle
Anke Buchholz
Telefon: 0621-963-1500
E-Mail: pprheinpfalz.presse@polizei.rlp.de