PDLU: Speyer – Widerstand gegen Polizeibeamte nach Ladendiebstahl und weitere renitente Ladendiebe

Am 29.03.2022, um 20:45 Uhr, bezahlte ein 33-jähriger Mann aus dem Rhein-Pfalz-Kreis Waren von geringem Wert an der Kasse eines Einkaufszentrums in der Auestraße und verließ anschließend den Markt. Hierbei löste er den akustischen Diebstahlsalarm aus. Auf Ansprache händigte er den Marktangestellten lediglich einen Geldbeutel aus. Die hinzugerufene Polizeistreife fand bei der Durchsuchung des Tatverdächtigen mutmaßliches Diebesgut. Da sich der 33-Jährige nicht weiter durchsuchen lassen wollte und sich unkooperativ verhielt, sollte er gefesselt werden. Dagegen wehrte er sich und schlug mehrfach um sich, sodass es den Polizeikräften zunächst nicht gelang, ihn zu Boden zu bringen. Letztendlich nur durch den gezielten Einsatz sogenannter Schockschläge ins Gesicht konnte der Tatverdächtige zu Boden gebracht und gefesselt werden. Dabei beleidigte er die Polizeibeamten mehrfach auf das Übelste und versuchte auch einen Beamten zu treten. Da der 33-Jährige keine Ausweispapiere bei sich trug, wurde er zur Identitätsfeststellung zur Polizeidienststelle gebracht. Dort stellten die Polizeibeamten überdies fest, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorlag. Er wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt verbracht. Weder der Tatverdächtige noch die Polizeikräfte wurden verletzt. Ihn erwarten Strafverfahren wegen Ladendiebstahls, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter Körperverletzung und Beleidigung.

Am 29.03.2022 gegen 16:10 Uhr entwendete ein 48-Jähriger in einer Drogerie in der Maximilianstraße ein Parfüm im Wert von 125 Euro und flüchtete auf einem Fahrrad. Die hinzugerufene Polizeistreife verfolgte den Tatverdächtigen entlang der Heydenreichstraße und konnte ihn schließlich in der Hellergasse stoppen. Die Polizeibeamten durchsuchten den Verdächtigen und fanden das Diebesgut in seiner Jackentasche. Außerdem nahmen sie Alkoholgeruch beim Verdächtigen wahr. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab bei ihm 2,07 Promille. Daher wurde ihm die Weiterfahrt untersagt und eine Blutprobe entnommen. Ihn erwarten Strafverfahren wegen Diebstahls und Trunkenheit im Verkehr.

Am 29.03.2022 gegen 16:20 Uhr befand sich ein 21-jähriger Tatverdächtiger aus Worms in einem Einkaufszentrum in der Maximilianstraße. Hier steckte er eine Hose, ein paar Schuhe und ein Gesichtsserum in seinen Rucksack und wurde hierbei durch Zeugen beobachtet. Die hinzugerufene Polizeistreife stellte das Diebesgut im Wert von 245 Euro in seinem Rucksack fest. Trotz Auffinden der Tatbeute und trotz eines ausgesprochenen Hausverbotes zeigte sich der Tatverdächtige uneinsichtig und weigerte sich, den Markt zu verlassen. Die Polizeibeamten sprachen ihm einen Platzverweis auf, den er zunächst befolgte. Wenig später betrat er das Einkaufszentrum erneut. Die Polizeistreife erschien ein weiteres Mal und nahm den Tatverdächtigen bis zum Ende der Geschäftsöffnungszeiten in Gewahrsam. Gegen ihn wurden Strafverfahren wegen Diebstahls und Hausfriedensbruchs eingeleitet.

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