PDLU: Mehrere Anrufe einer falschen Polizeibeamtin

Im Laufe des 07.02.2022 wurden bei der Polizei Speyer sechs Fälle bekannt, bei denen Geschädigte im Alter von 59 bis 86 Jahren betrügerische Anrufe von einer falschen Polizeibeamtin erhielten. Es handelte sich hierbei um Schockanrufe, bei welchen den Geschädigten vorgegaukelt wurde, ihre Angehörigen hätten bei einem Unfall einen Menschen totgefahren. Zur Abwendung einer angeblichen Haftstrafe wollte die Betrügerin am Telefon die Geschädigten zur Übergabe eines Geldbetrages zu bewegen. Da die Angerufenen aus Speyer die Betrugsmasche erkannten, kam es zu keinem Schaden.

Tipps der Polizei:

-Seien Sie bei solchen Anrufen immer misstrauisch. Das Ziel der
Betrüger ist es, das Vertrauen der Opfer mit erfundenen Geschichten
zu erschleichen und sie unter Druck zu setzen. Diese Verbrecher –
getarnt als Polizeibeamte – möchten, dass Sie Ihr Bargeld, Schmuck
und Wertgegenstände herausgeben -Die Polizei wird Sie niemals um
Geldbeträge bitten oder dazu auffordern, Geld oder Wertsachen
herauszugeben. -Geben Sie unbekannten Personen keine Auskünfte über
Ihre Vermögensverhältnisse oder andere sensible Daten. -Die Polizei
ruft Sie niemals unter der Polizeinotruf-Nummer 110 an. Das machen
nur Betrüger. Sind Sie sich unsicher, wählen Sie die Nummer 110.
Benutzen Sie dabei aber nicht die Rückruftaste, da Sie sonst
möglicherweise wieder bei den Betrügern landen, sondern wählen Sie
immer die Nummer selbst
Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion Ludwigshafen
Polizeiinspektion Speyer
Susanne Lause
Telefon: 06232-137-262 (oder -0)
E-Mail: pispeyer@polizei.rlp.de