PPRP: 82-Jährige fällt nicht auf Schockanruf rein

Am 24.01.2022, gegen 12:45 Uhr, wurde eine 82-Jährige Ludwigshafenerin von einem unbekannten Mann angerufen, der sich als ihr Sohn ausgab. Er weinte fürchterlich und erzählte, dass er einen Unfall gebaut habe und eine Frau totgefahren habe. Dann erklärte er der Seniorin, dass er den Hörer nun an einen Polizeibeamten weitergeben würde, da dieser ihre Daten bräuchte. Daraufhin meldete sich ein weiterer Mann mit „Polizei Rheingönheim“. Ehe dieser jedoch anfing, sich die Daten von der resoluten 82-Jährigen geben zu lassen, sagte die Seniorin, die über die Betrugsmasche der Schockanrufe aus der Presse Bescheid wusste, dass sie gleich losfahre und zu ihnen käme. Daraufhin erwiderte der angebliche Polizeibeamte in pfälzischem Dialekt, dass Sie nicht kommen könne. Da er sie dabei duzte, war der 82-Jährigen nun vollkommen klar, dass es sich bei dem Anrufer nicht um einen echten Polizeibeamten handeln konnte und sie legte sofort auf.

Tipps Ihrer Polizei, wie Sie sich vor diesen Betrügern schützen können:

– Seien Sie misstrauisch, wenn ein unbekannter Anrufer Sie mit
einem beunruhigenden Sachverhalt konfrontiert und Geld von Ihnen
fordert.
– Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte
Personen.
– Kommt Ihnen ein Anruf verdächtig vor, informieren Sie
unverzüglich die Polizei unter der Nummer 110.
– Lassen Sie Ihren Vornamen im Telefonbuch abkürzen (aus Erika
Mustermann wird beispielsweise E. Mustermann). So können die
Täter Sie gar nicht erst ausfindig machen.
– Sind Sie bereits Opfer geworden, hilft Ihnen gerne die
Opferschutzbeauftragte des Polizeipräsidiums Rheinpfalz, Tel.Nr.
0621 963-1154.
Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Rheinpfalz
Anke Buchholz
Telefon: 0621-963-1500
E-Mail: pprheinpfalz.presse@polizei.rlp.de