KL: Bundespolizisten weisen auf das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes im Bahnhof hin, anschließend versucht der Mann zu flüchten

Am 24. Oktober 2020, um ca. 21.55 Uhr, wurde eine Streife des Bundespolizeireviers Mainz auf einen Mann aufmerksam, welcher am Mainzer Hauptbahnhof, ohne den erforderlichen Mund-Nasen-Schutz, aus einem gerade eingefahrenen Zug ausstieg. Ein Polizeibeamter der Streife sprach die Person an und klärte den Mann über das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes im Hauptbahnhof Mainz auf. Der Mann entschuldigte sich sofort und passierte schnellen Schrittes die Streife in Richtung Ausgang. Als die Person die Streife passierte, nahmen alle Polizeibeamten einen typischen, von der Person ausgehenden, starken Marihuanageruch wahr. Dies war Anlass genug für eine genauere Kontrolle des Mannes. Die Streife forderten ihn auf sich auszuweisen. Daraufhin kramte er in seiner Tasche und täuschte dabei vor, nach seinem Reisepass zu suchen. Unvermittelt sprintete der Mann los und versuchte sich der Kontrolle zu entziehen. Ein Polizeibeamter stellte sich dem Flüchtenden in den Weg, daraufhin sprang der Beschuldigte mit der Schulter voraus in den Beamten und verletzte diesen am Knie und an der Schulter. Der angesprungene Beamte hielt den Mann fest, anschließend wurde er mit körperlicher Gewalt zu Boden gebracht. Der Mann wehrte sich gegen die Festnahme und sperrte sich gegen die Fesselung der Arme. Der Beschuldigte wurde zur Dienststelle gebracht, bei der Durchsuchung fanden die Beamten mehrere Gramm Marihuana in den Taschen des Mannes. Dem Beschuldigten wurde, auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Mainz, eine Blutprobe entnommen. Ihn erwartet jetzt ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, Widerstand und tätlicher Angriff gegen Vollstreckungsbeamte sowie Körperverletzung. Der verletzte Beamte war weiterhin dienstfähig. Der Beschuldigte wurde gegen 23.50 Uhr, nach Abschluss aller polizeilicher Maßnahmen, auf freien Fuß gesetzt.

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