PPWP: Wie aus einem Unfall ein Strafverfahren wird…

Ein vermeintlicher „Bagatellunfall“ hat für einen Mann aus dem Stadtgebiet strafrechtliche Konsequenzen – aus mehreren Gründen. Der 60-Jährige war am Samstagabend dabei beobachtet worden, wie er in der Kindergartenstraße beim Versuch, sein Auto einzuparken, einen anderen Wagen rammte. Anstatt sich um den angerichteten Schaden zu kümmern, machte sich der Unfallfahrer aus dem Staub. Dank des Zeugen, der sich das Kennzeichen gemerkt hatte, konnte der Mann aber ermittelt werden.

Als die Polizeibeamten vor seiner Haustür standen, versuchte der 60-Jährige, sich in der Nachbarwohnung zu verstecken. Er wurde aber dort ausfindig gemacht. Dabei stellten die Beamten fest, dass der Mann unter Alkoholeinfluss stand. Laut Atemtest vor Ort hatte er einen Pegel von 1,85 Promille.

Der 60-Jährige sollte deshalb zwecks Blutprobe mit zur Dienststelle kommen. Bevor er zum Streifenwagen gebracht wurde, stand die obligatorische Durchsuchung seiner Taschen an. Vor Beginn stellten die Polizisten dem Mann die Frage, ob er gefährliche Gegenstände bei sich habe – dies verneinte er. In seiner Hosentasche wurde dann allerdings ein Cuttermesser mit Einhandfunktion gefunden.

Gegen den 60-Jährigen wird nun wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss, Verursachung eines Unfalls, unerlaubtes Entfernen vom Unfallort sowie wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. |cri

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