D: Neuss – A57 Richtung Nimwegen – Höchste Gefahr durch berauschte Fahrerin – Kommissar Zufall und seine Kollegen verhinderten Schlimmeres

Sonntag, 12.Juni 2022, 18:39 Uhr

Manchmal verhindert Kommissar Zufall Schlimmeres, vor allem dann, wenn er auch noch zwei seiner echten Kollegen zusammenbringt. Zwei zufällig auf der A57 in ihrer Freizeit jeweils in ihrem Pkw fahrende Polizeibeamte (Rhein-Kreis-Neuss/ Wache Grevenbroich und Polizei Köln/ Wache Nippes) verhinderten durch ihr reaktionsschnelles und umsichtiges Verhalten bei Neuss auf der A57 hoher Wahrscheinlichkeit einen oder mehrere Unfälle.

Was war geschehen?

Eine Vielzahl von Verkehrsteilnehmern meldeten der Polizei am vergangenen Sonntag von den Autobahnen 44, 46 und anschließend von der A57 bei Neuss in Richtung Nimwegen einen verdächtigen Pkw, der in erheblichen Schlangenlinien über zwei Fahrstreifen fuhr. Dabei kam es immer wieder zu konkreten Gefährdungen der anderen Verkehrsteilnehmer. Ein Einsatzteam der Autobahnpolizeiwache Mönchengladbach wollte den Mercedes auf den nächstgelegenen Parkplatz Morgensternsheide lotsen. Die 38-jährige Fahrerin aus Duisburg missachte jedoch sämtliche Anhaltezeichen und fuhr einfach weiter. Zufälligerweise befanden sich direkt hinter dieser Szenerie unabhängig voneinander die beiden Polizeibeamten (in Freizeit) in ihren privaten Pkw und erkannten die gefährliche Situation. Geistesgegenwärtig und unabhängig voneinander sicherten die beiden mit ihren Autos und eingeschalteter Warnblinkanlage den Einsatz ihrer Autobahnkollegen ab. Das Einsatzteam der Autobahnpolizei musste den Mercedes stark unter Betäubungsmitteleinfluss stehenden 38-Jährigen auf der Fahrbahn bis zum Stillstand herunterbremsen und die Fahrerin aus ihrem Auto holen. Erst dann konnten Fahrzeug und Fahrerin gefahrlos zum nächstgelegenen Parkplatz gebracht werden. Letztlich verhinderten die beiden Polizeibeamten durch ihre beherzte Unterstützung Schlimmeres. In dem Mercedes der 38-Jährigen wurde obendrein noch eine erhebliche Menge Betäubungsmittel aufgefunden. Siehe hierzu auch die Meldung der Polizei des Rhein-Kreis-Neuss: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65851/5248229

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