SO: Achtung Betrug!

„Mama, ich habe mein Handy mit gewaschen. Du kannst diese Nummer einspeichern und die alte löschen.“ „Alles klar, das mache ich.“ „Darf ich dich noch um einen Gefallen bitten? Mein Online-Banking funktioniert noch nicht, mit der neuen Nummer … könntest du für mich eine Überweisung tätigen?“

So oder so ähnlich fangen gerade betrügerische WhatsApp-Nachrichten an. Die Betrüger geben sich als Angehörige aus und schreiben eine WhatsApp-Nachricht, dass sie ein neues Handy hätten, weil das alte kaputt sei. Es folgen weitere belanglose Nachrichten, bis der Empfänger aufgefordert wird, eine Überweisung zu tätigen. So auch in einem Fall aus Lippetal. Dort benötigte die angebliche Tochter Geld für ein neues Auto.(jb)

Die Polizei rät:

– Unbekannte Nummern nicht einfach abspeichern, sondern vorher bei
der/dem Angehörigen unter der alten Nummer nachfragen.
– Misstrauisch sein, wenn Sie über Messenger-Dienste zu
Geldzahlungen aufgefordert werden.
– Rufen Sie vor einer Überweisung auf jeden Fall die Person, die
vorgibt in Not zu sein, unter einer Ihnen bekannten Nummer an.
– Rufen Sie im Zweifel immer die Polizei unter der 110 an.
– Wenn Sie Opfer eines Betruges geworden sind, erstatten Sie
Anzeige bei der Polizei.
– Helfen Sie mit und informieren Sie vor allem ältere Menschen in
Ihrem Umfeld über die Betrugsmasche.
Rückfragenvermerk für Medienvertreter:

Kreispolizeibehörde Soest
Pressestelle Polizei Soest
Telefon: 02921 – 9100 5300
E-Mail: pressestelle.soest@polizei.nrw.de