D: Mönchengladbach – Auffahrunfall an Stauende mit Gefahrgut-Lkw – Drei verletzte Fahrzeugführer- Zwei davon lebensgefährlich verletzt – Hoher Sachschaden

Montag, 30. Mai 2022, 18:43 Uhr

Aus bisher ungeklärter Ursache prallte gestern am frühen Abend ein Gefahrgut-Lkw auf ein Stauende bei Mönchengladbach Holt und schob zwei dort stehende Lkw und einen Pkw aufeinander. Drei Personen wurden dabei zum Teil erheblich verletzt. Den ersten Unfallermittlungen zufolge übersah der Fahrer des Gefahrgut-Lkw, ein 26-Jähriger aus Rumänien, das Stauende und prallte auf den dort stehenden Lkw eines 49-Jährigen aus der Türkei. Die Wucht des Aufpralls schob dessen Lkw wiederum auf einen davor stehenden Lkw und einen Pkw. Der 26-Jährige wurde in dem zerstörten Führerhaus seines Sattelzuges eingeklemmt. Der 49-Jährige wurde ebenfalls in seinem Führerhaus eingeklemmt. Beide Männer kamen mit Rettungswagen zur intensivmedizinischen Behandlung in Krankenhäuser. Bei beiden konnte Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden. Die Fahrerin des Pkw, eine 22-Jährige aus Aachen, kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Ein Rettungshubschrauber landete ebenfalls an der Unfallstelle. Laut der eingesetzten Feuerwehr wurde der Tank des Gefahrgut-Lkw zwar beschädigt, Gefahrgut trat jedoch nicht aus. Während der Bergungs- und Rettungsarbeiten wurde die A 61 in Höhe des Autobahnkreuzes Mönchengladbach in Richtung Koblenz gesperrt und der Verkehr auf die A 52 abgeleitet. Die Auffahrten der Anschlussstellen Nordpark und Holt in Richtung Koblenz blieben ebenfalls gesperrt. Der Verkehr staute sich zeitweilig bis auf fünf Kilometer zurück. Gegen 3:20 Uhr konnten die Sperrungen wieder aufgehoben werden. Der Sachschaden wird auf 140.000 Euro geschätzt. Das Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Düsseldorf sicherte vor Ort die Unfallspuren.

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