BPOL NRW: Lebensgefährlich! – 30-Jähriger in Eile läuft Zug entgegen – Bundespolizei nimmt Bochumer fest

Gesten Abend (28. Mai) soll ein Mann im Hauptbahnhof Bochum in den Streckenbereich gestiegen sein. Er habe es eilig gehabt nach Hagen zu kommen.

Gegen 20:15 Uhr alarmierten Reisende die Bundespolizei. Ein junger Mann sei im Bochumer Hauptbahnhof in den Gleisbereich gestiegen und dort in Richtung Osten gelaufen. Sofort informierten Bundespolizisten den zuständigen Fahrdienstleiter in Bochum, der alle in dem Bereich fahrenden Züge in Kenntnis setzte.

Die Triebfahrzeugführerin der RB40 erkannte wenig später den 30-Jährigen in der Strecke und bremste die bereits langsam fahrende Regionalbahn bis zum Stillstand ab. Die 51-Jährige konnte den algerischen Staatsangehörigen überreden in die Regionalbahn bis zum nächsten planmäßigen Halt zuzusteigen. Dort, am Hauptbahnhof Witten warteten dann bereits die Einsatzkräfte der Bundespolizei. Gegenüber den Beamten erklärte der Mann lediglich, dass er es eilig hatte, nach Hagen zu gelangen.

Durch den Vorfall verspäteten sich mehrere Züge.

Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen betriebsstörender Handlungen ein.

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