FW-EN: Brand in Industriegebäude

Breckerfeld (ots)

Datum: 11.05.2022/
Uhrzeit: 12:02 Uhr/
Dauer: ca. 2,5 Stunden/
Einsatzstelle: Egenstraße/
Einheiten: Löschzug Breckerfeld, Löschgruppe Delle, Löschgruppe
Zurstraße/ Rettungsdienst/ Polizei/

Bericht (hb): Am Mittwochmittag meldeten Mitarbeiter eines
Industriebtriebes in der Egenstraße einen entwickelten Maschinenbrand
in einem Produktionsgebäude.
Aufgrund des Alarmstichwortes wurden daraufhin alle drei Einheiten
der Feuerwehr Breckerfeld, sowie eine zweite Drehleiter aus Ennepetal
alarmiert.
Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten sich alle Mitarbeiter
bereits am vordefinierten Sammelpunkt eingefunden, sodass sich keine
Person mehr im Gebäude befand.
Erste Löschversuche der Mitarbeiter hatten bereits Erfolg gezeigt.
Ein Feuerwehrtrupp unter Atemschutz führte Nachlöscharbeiten an der
betroffenen Maschine und einer angeschlossenen Filteranlage durch und
kontrollierte die Einsatzstelle mit einer Wärmebildkamera.
Da ein Absaugrohr nach dem Brand noch eine Temperatur von etwa 350 °C
aufwies, wurde dieses in Zusammenarbeit mit dem Betriebsschlosser
demontiert, ins Freie verbracht und dort mit Wasser abgekühlt.

Da bei insgesamt 10 Mitarbeitern der Verdacht auf eine
Rauchgasvergiftung bestand, wurde ein separater Einsatzabschnitt
Rettungsdienst gebildet. Alle betroffenen Personen wurden durch den
Rettungsdienst, der mit 2 Rettungswagen, 3 Krankentransportwagen,
Notarzt-Einsatzfahrzeug und dem Organisatorischen Leiter
Rettungsdienst vor Ort war, gesichtet. Glücklicherweise bestätigte
sich bei keinem die Notwendigkeit, in ein Krankenhaus transportiert
werden zu müssen.

Aufgrund der großen Anzahl an Einsatzfahrzeugen wurde die Ein- und
Ausfahrt Egenstraße gesperrt. Eine vermeintliche Anwohnerin nahm dies
zu Anlass, ihren Unmut gegenüber den Einsatzkräften der Feuerwehr zu
äußern. Zudem fuhr sie trotz Absperrung in die Einsatzstelle. Leider
kommt es immer wieder zu solchen Situationen. „Es ist für uns
verständlich, dass Verkehrsteilnehmer verärgert über
Straßensperrungen sind. Diese sind jedoch zum Schutz der Betroffenen
und auch der Einsatzkräfte leider notwendig.“, so ein Sprecher der
Feuerwehr.

Der Einsatz für die Feuerwehr endete mit Ankunft an den Gerätehäusern
und Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft nach etwa zweieinhalb
Stunden.

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