BI: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Paderborn und der Polizei Bielefeld zu einem versuchten Tötungsdelikt in Lichtenau

SI / Bielefeld / Paderborn / Lichtenau – Ein 43-jähriger Litauer steht in dringendem Verdacht, am Samstag, 02.04.2022, einen 33-jährigen Landsmann lebensgefährliche Verletzungen zugefügt zu haben. Gegen den Tatverdächtigen wurde die Untersuchungshaft angeordnet.

In der Nacht auf Sonntag suchte der 33-jährige Litauer das Gespräch mit seinem 43-jährigen Arbeitskollegen. Dafür begab er sich gemeinsam mit einem Begleiter zu der Wohnanschrift des Kollegen, einer Unterkunft für Arbeiter eines Tiefbauunternehmens im Ortsteil Herbram-Wald.

In dem Gebäude gerieten die Männer in Streit über Angelegenheiten aus ihrem gemeinsamen Arbeitsalltag. Der 43-Jährige wurde zunehmend aggressiver und fügte dem 33-Jährigen, gegen 02:25 Uhr, mithilfe scharfer Gewalteinwirkung, lebensgefährliche Verletzungen zu.

Rettungskräfte brachten das Opfer in ein umliegendes Krankenhaus.

Der 43-Jährige ergriff daraufhin mit einem Pkw die Flucht. Paderborner Polizeibeamten gelang es dennoch, den dringend Tatverdächtigen in der Nähe des Tatorts festzunehmen.

Die Staatsanwaltschaft Paderborn führt ein Ermittlungsverfahren gegen den 43-Jährigen wegen versuchten Totschlags. Bielefelder Kriminalbeamte setzten die Mordkommission „Kabel“ ein. Gemeinsam mit Paderborner Kollegen ermitteln sie den Hergang der Tat und das Tatmotiv.

Am Sonntag, 03.04.2022, wurde der 43-Jährige einem Haftrichter des Amtsgerichts Paderborn vorgeführt. Dieser erließ einen Untersuchungshaftbefehl.

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