NE: Achtung! Taschendiebe unterwegs

Das Leben in den Innenstädten geht langsam wieder los und damit auch das „Geschäft“ der Taschendiebe. Gleich mehrere Bestohlene erstatteten am Mittwoch (6.10.) Anzeige bei der Polizei.

In Kaarst nutzten Diebe offenbar eine günstige Gelegenheit, um einer Seniorin das Portemonnaie aus dem Rucksack zu stehlen. Die Tat geschah zwischen 9:40 und 11 Uhr „Am Rathaus“ oder im Bereich Maubisstraße. Dem späteren Opfer fiel zwischenzeitlich eine etwa 65 bis 70 jährige und 160 Zentimeter große Frau mit hellen Sneakern, einer beigen Hose und einer dunklen Jacke auf, die sich merkwürdig verhielt. Die Seniorin schöpfte jedoch zunächst keinen Verdacht und bemerkte den Verlust ihrer Geldbörse erst zu einem späteren Zeitpunkt.

In der Neusser Innenstadt kam es am gleichen Tag, zwischen 9:40 und 11:15 Uhr, ebenfalls zu Taschendiebstählen. Eine Seniorin gab an: „Ich ging mit meinem Rollator in eine Apotheke und anschließend in ein Bekleidungsgeschäft an der Oberstraße. Meine Geldbörse befand sich in meiner Handtasche, die mittels Reißverschluß verschlossen war. Im Bekleidungsgeschäft bemerkte ich, dass meine Handtasche geöffnet war und dass die Geldbörse fehlte.“

Ein 66-jähriger Neusser zeigte den Diebstahl von Bargeld aus seiner Jackentasche an. Er hatte es gegen 9:40 Uhr bei einer Bankfiliale abgehoben und sich dann über die Sebastianusstraße und am „Büchel“ zu seinem Auto begeben. Zuhause angekommen bemerkte der Herr, dass der Umschlag, in dem sich das Geld befand nicht länger in seiner vormals verschlossenen Jackentasche war.

In allen genannten Fällen hat das Kriminalkommissariat 21 die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise von möglichen Zeugen, werden unter der Telefonnummer 02131 300-0 erbeten.

Die Polizei informiert:

Taschendiebe sind überall dort am Werk, wo Menschen abgelenkt sind. Wer trotz größter Vorsicht (Taschen nicht aus den Augen lassen, Distanz zu Fremden wahren, Wertgegenstände nah am Körper tragen…) doch einmal Opfer der geschickten Diebe wird, sollte unverzüglich die Polizei verständigen und Bankkarten sperren lassen. Hierzu steht zum einen der Sperr-Notruf 116116 (unabhängig vom Bankinstitut) zur Verfügung, zum anderen aber auch die Möglichkeit des sogenannten KUNO-Verfahrens, das auch das bargeldlose Bezahlen mit der Karte durch die Täter verhindert. Dieses Sperrverfahren kann die Polizei mit den notwendigen Daten und dem Einverständnis des Karteninhabers durchführen. Tipp: Tragen Sie so wenig Wertgegenstände und Bargeld wie nötig bei sich und notieren Sie keinesfalls Ihre PIN auf einem Zettel oder im Handy! Mehr Informationen zum Schutz gegen Taschendiebstähle finden Sie auf der Internetseite der Polizei: https://rhein-kreis-neuss.polizei.nrw/artikel/vorsicht-taschendiebe

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