POL-E: Essen/Bottrop/Duisburg/Köln: Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Essen und Polizei Essen: Schlag gegen mutmaßliche Rauschgifthändler – 100 kg mutmaßliches Marihuana sichergestellt


Essen (ots)

Seit knapp zwei Monaten ermitteln Essener Kriminalbeamte im Auftrag der Staatsanwaltschaft Essen gegen eine mutmaßliche Bande von Rauschgifthändlern. Freitagabend (10. September, gegen 20:30 Uhr) schlugen die Beamten dann in mehreren Städten zu.

Unter Leitung des Polizeipräsidiums Essen und mit Unterstützung der hessischen Polizei, Polizeibeamten aus Köln, den Spezialeinheiten und der Fliegerstaffel (Polizeihubschrauber), folgte man mutmaßlichen Mitgliedern der Gruppe über die Landesgrenze von NRW hinaus über mehrere Stadtgebiete. Gleichzeitig positionierten sich Kriminalbeamte an Wohnhäusern in Essen und Bottrop.

Als die Freigabe der Einsatzleitung erfolgte, schlugen die Einsatzkräfte zeitgleich zu.

Ein Kleinwagen und ein Transporter wurden in Duisburg gestoppt und die Insassen durch Beamte der Spezialeinheiten festgenommen. In Essen und Bottrop wurden Wohnungen der Tatverdächtigen durchsucht und weitere Personen festgenommen.

In dem Transporter fanden die Beamten 20 zugeschweißte schwarze Kunststoffsäcke. Diese waren randvoll mit mutmaßlichem Marihuana gefüllt. Insgesamt 100 Kilogramm brachten die sichergestellten vermeintlichen Drogen auf die Waage. Ein vergleichbarer Fall in unserer Behörde, bei dem auf einen Schlag eine so große Menge mutmaßliches Marihuana in nahezu verkaufsfertiger Form sichergestellt und gleichzeitig eine Tätergruppe festgenommen werden konnten, ist selbst erfahrenen Kriminalbeamten nicht bekannt.

Bei dem Einsatz wurden 8 Personen vorläufig festgenommen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen wurden Samstagabend vier albanische Staatsangehörige (m53, m36, m23, w21), ein 29-jähriger Deutscher sowie ein 40-jähriger Rumäne dem Haftrichter beim Amtsgericht Bottrop vorgeführt. Der zuständige Richter erließ Haftbefehle. Die Beschuldigten befinden sich nun in unterschiedlichen Justizvollzugsanstalten. Ein 33-jähriger Deutscher und ein 36-jähriger Albaner wurden nach Abschluss der erforderlichen Maßnahmen entlassen.

Bei den Wohnungsdurchsuchungen wurden zahlreiche Beweismittel, hierunter weitere Betäubungsmittel und Datenträger, sichergestellt.

Die Ermittlungen zu dem Sachverhalt und die Auswertung der Beweismittel dauern an.

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