NE: Beifahrer eines Unfallflüchtigen legt sich mit Polizei an – Fahndung nach Fahrer dauert an

Nach einem gewagten Überholvorgang auf der Düsseldorfer Straße, der prompt in einem Unfall endete, flüchteten in der Nacht zu Mittwoch (18.8.), gegen 23:30 Uhr, die zwei vormaligen Fahrzeuginsassen.

Zeugen des Unfalls verständigten die Polizei und schilderten, dass der verunglückte Land Rover zuvor offenbar durch einen Fahrfehler beim Überholen von der Straße abkam und dann auf der Seite zum Liegen kam. Anschließend seien zwei Männer scheinbar unverletzt aus dem stark beschädigten Auto geklettert und hätten sich zu Fuß von der Unfallstelle entfernt. Der von den Zeugen wahrgenommene Alkoholgeruch könnte auch der Grund für den Unfall und die anschließende Flucht gewesen sein.

Eine Streifenwagenbesatzung konnte in unmittelbarer Nähe einen 33-jährigen Dormagener stellen, auf den die Zeugenbeschreibungen des Beifahrers zutrafen. Der scheinbar alkoholisierte Mann reagierte während der folgenden Kontrolle verbal und körperlich aggressiv, so dass ihm Handfesseln angelegt werden mussten. Vorsorglich brachten die Polizisten den renitenten Mann in ein Krankenhaus, um Verletzungen durch den vorangegangenen Unfall ausschließen zu können.

Dort entnahm ein Arzt auch gleich eine Blutprobe zum Nachweis von möglichem Alkohol- oder Drogenkonsum.

Neben einer Anzeige wegen Widerstands ermittelt die Polizei natürlich auch wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Unfallflucht. Die Vorwürfe richten sich in erster Linie gegen den derzeit noch unbekannten Fahrer des Land Rovers, der trotz intensiver Fahndung, bei der auch ein Polizeihund zum Einsatz kam, in der Nacht nicht mehr ausfindig gemacht werden konnte.

Den Geländewagen stellte die Polizei sicher.

Die Ermittlungen des Verkehrskommissariats dauern an.

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