W: W Raser und Poser im Visier der Polizei

In der Nacht von Freitag auf Samstag (13./14.08.2021) kontrollierte die Polizei im Rahmen eines Sondereinsatzes Raser und Poser in Wuppertal. Unterstützung erhielten die Polizisten von zwei Mitarbeitern der Wuppertaler Straßenverkehrsbehörde. Der Schwerpunkt der Aktion lag in der Elberfelder Innenstadt und den dort bekannten Treffpunkten.

Bei Geschwindigkeitskontrollen auf der Uellendahler Straße, Bundesallee, Neumarktstraße und Friedrich-Ebert-Straße wurden 72 Fahrzeugführer gemessen, weil sie zu schnell unterwegs waren. In drei Fällen drohen Fahrverbote (85 bzw. 86 km/h anstatt der erlaubten 50 km/h).

Der Fahrer eines Audis fiel den Beamten besonders negativ auf. Nicht nur, dass er ein Zivilfahrzeug der Polizei auf der Friedrich-Ebert-Straße bedrängte, indem er viel zu dicht auffuhr und trotz Gegenverkehrs zum Überholen ansetzte, geriet er doch auch bei einem unmittelbar folgenden Überholmanöver in eine Radarkontrolle. Statt der erlaubten 50 km/h hatte der Fahrer über 90 km/h auf dem Tacho. Den Führerschein des 30-jährigen Fahrers stellten die Polizisten direkt sicher.

Auch zahlreiche technische Veränderungen und Mängel stellten die Beamten bei den Kontrollen an den Fahrzeugen fest. Einen 3’er BMW legten die Mitarbeiter der Straßenverkehrsbehörde noch in der Nacht still, weil er erhebliche Mängel aufwies. Insgesamt wurden 15 technische Verstöße geahndet. In sechs Fällen waren Ordnungswidrigkeitenanzeigen fällig, davon alleine fünf wegen Erlöschen der Betriebserlaubnis.

Fünf Autofahrer wurden zur Kasse gebeten, weil sie zu viel Lärm machten. Ein VW Golf aus Remscheid fiel nicht nur wegen zahlreicher technischer Veränderungen auf, sondern auch, weil seine Auspuffanlage viel zu laut war. Der Pkw wurde sichergestellt.

Weitere Kontrollen des Verkehrsdienstes werden in den nächsten Wochen folgen. (weit)

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