BOR: Vreden – Betrüger wollten Bankkonto anzapfen

Die aufmerksame Mitarbeiterin einer Bank hat eine Kontoinhaberin in Vreden noch rechtzeitig vor einem finanziellen Schaden bewahrt. Vorangegangen war am Freitag der Anruf eines Unbekannten: Dieser gab sich als Mitarbeiter des Kreditinstitutes der Vredenerin aus. Der Betrüger tischte in glaubhafter Manier eine frei erfundene Geschichte auf: Jemand habe Zugang zum Konto erhalten und Geld abgebucht. Er wolle dieses nun zurückbuchen und brauche dazu Transaktionsnummern. Die Frau gab diese schließlich durch. Bevor der Täter seine eigentliche Absicht realisieren und Geld nicht auf, sondern vom Konto der Geschädigten transferieren konnte, hakte eine echte Bankmitarbeiterin nach. Daraufhin ließ sich der Abbuchung noch ein Riegel vorschieben.

Die Polizei erneuert vor dem Hintergrund ihre Warnung, telefonisch Daten preiszugeben. Die beschriebene Masche ist nur eine von vielen, mit denen Betrüger derzeit zu Werke gehen. In vielen Varianten wollen die Anrufer ein bedrohliches Szenario zeichnen – sei es die Gefahr eines finanziellen Verlustes wie in diesem Fall, sei es der mit Viren verseuchte Computer bei der Microsoft-Masche oder die angebliche akute Notlage beim Enkeltrick. Wer einen derartigen Anruf erhält, sollte das Gespräch beenden. Und für den beschriebenen Modus gilt: Banken fordern von ihren Kunden niemals die Preisgabe derartiger sensibler Daten am Telefon. Weitere Informationen rund um das Thema Betrug finden Interessierte auch unter www.polizei-beratung.de.

Kontakt für Medienvertreter:

Kreispolizeibehörde Borken
Thorsten Ohm
Telefon: 02861-900 2204