REK: 210528-1: Falscher Polizeibeamter erbeutete Bargeld

Die Polizei sucht Zeugen eines Betrugsdelikts zum Nachteil einer Seniorin.

Ein unbekannter Tatverdächtiger bewegte eine Seniorin aus Horrem dazu, einen fünfstelligen Bargeldbetrag abzuheben und vor die Haustür zu legen.

Am Mittwochmorgen (26. Mai) gegen 11.30 Uhr erhielt die Rentnerin einen Schockanruf eines falschen Polizeibeamten. Dieser gab vor, Mitarbeiter des Raubdezernats zu sein und forderte die Kerpenerin auf, Bargeld bei ihrer Hausbank abzuheben. Da es im Umfeld ihrer Wohnanschrift ein Raubdelikt gegeben haben soll und einer der drei Täter noch flüchtig sei. Der unbekannte Anrufer verlangte von der Seniorin das Telefongespräch nicht zu beenden. Während sie das Geld bei der Bank abhob, hielt der Tatverdächtige das Gespräch über ihre Mobilfunknummer aufrecht, die er zuvor erfragte. Die Kerpenerin legte das Bargeld vor ihre Haustür, welches von einer unbekannten Person am gleichen Tag zwischen 17 Uhr und 17.30 Uhr abgeholt wurde.

Die Ermittler des Kriminalkommissariats 12 fragen: Wer hat im Bereich der Hemmersbacher Straße, der Spitzwegstraße, der Rubenstraße oder der Straße ‚Am Stadion‘ verdächtige Personen zur Zeit der Geldabholung beobachtet?

Hinweise richten Sie bitte unter der Rufnummer 02233 52-0 oder per E-Mail poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de an das zuständige Kommissariat.

Weiterhin rät die Polizei Rhein-Erft, keine Informationen zu Wertgegenständen oder Bankdaten preiszugeben. Die Polizei wird sie nicht dazu auffordern, Geldbeträge herauszugeben. Legen Sie bei entsprechenden Anrufen sofort auf und wählen selbst den Polizeinotruf „110“. Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung und geben Sie Wertgegenstände und Bargeld nie an Unbekannte heraus. Ein Polizeibeamter kann sich immer ausweisen. Um Personen als Polizeibeamtinnen und -beamte verifizieren zu können, fragen Sie nach dem Sitz der Dienststelle und suchen Sie sich eigenständig die Telefonnummer heraus. So erfahren Sie, ob die Person dort bekannt ist. (akl)

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