BI: Wildunfälle in Bielefeld

FR / Bielefeld / Stadtgebiet – Das Verkehrskommissariat der Polizei Bielefeld verzeichnet eine Häufung von Wildunfällen. Verkehrsteilnehmer kollidierten vor allem in den Außenbezirken mit den Tieren. Bei den registrierten Wildunfällen entstanden in allen Fällen nur Sachschäden.

Die Polizei rät Verkehrsteilnehmern in den Außenbezirken in den Abend- und Nachtstunden besonders achtsam zu fahren. Die bislang gemeldeten Kollisionen ereigneten sich im Zeitraum von 17:00 Uhr bis 06:00 Uhr.

An mit Schildern ausgewiesenen Wildwechselstellen sollten Fahrer die Geschwindigkeit reduzieren und jederzeit bremsbereit sein.

Auf Streckenabschnitte die durch Wälder oder entlang von Feldern führen, sollten die Fahrbahnränder besonders im Blick behalten werden, damit die Gefahr eines nahenden Wildwechsels frühzeitig erkannt wird.

Unkontrollierte Ausweichmanöver sollten vermieden werden, wenn das Tier bereits auf der Fahrbahn steht. Es gilt durch kontrolliertes Abbremsen die Geschwindigkeit zu reduzieren, akustische Signale durch hupen zu geben und das Fernlicht auszuschalten.

Eine weitere Gefahr geht auch von nachfolgenden Wildtieren aus, die dem vorangegangen Tier auf die Straße folgen können.

Hat sich ein Wildunfall ereignet, so muss dieser bei der nächsten Polizei- oder Forstdienststelle gemeldet werden. Die Unfallstelle muss abgesichert und das tote Tier nach Möglichkeit an den Fahrbahnrand gebracht werden. Dies sollte nur mit Handschuhen durchgeführt werden. Ist das Tier verletzt, sollte es nicht angefasst werden, da es sich wehren könnte.

Ein verendetes Tier darf auf keinen Fall mitgenommen werden. Diese Handlung kann als Wilderei gewertet und zur Anzeige gebracht werden.

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